Lilien gegen Hoffenheim unter Zugzwang

Fußball. 3 Punkte aus 3 Spielen - der Start unter der Regie von Trainer Norbert Meier in die zweite Bundesliga-Saison in Folge war eher durchwachsen. Nun steht am kommenden Dienstag (20.) das zweite Heimspiel der laufenden Saison gegen 1899 Hoffenheim an. Die erste Partie daheim konnten die 98er im Derby gegen die Eintracht aus Frankfurt dank Sirigus Treffer in der Nachspielzeit gewinnen, nun soll bestenfalls der zweite Sieg im "Jonathan-Heimes-Stadion am Böllenfalltor" folgen. Sollten die Lilien gegen das Team aus Sinsheim verlieren, bahnt sich bereits am 4. Spieltag die erste Krisenstimmung in Südhessen an.
Sollte Kapitän Aytac Sulu am Dienstagabend nach seiner dreiwöchigen Verletzungspause wieder für die Darmstädter auflaufen können, würde er auf den Ex-Torjäger Sandro Wagner im direkten Duell treffen. Wagner hat sich bei Hoffenheim im Angriff einen Stammplatz gesichert und traf sowohl in der Liga als auch im DFB-Pokal für die Kraichgauer. Der robuste Angreifer wird sich auch gegen seinen Ex-Verein aus Südhessen das Ziel gesetzt haben, sein Ausbeutekonto weiter in die Höhe zu treiben. Die Aufgabe von Kapitän Sulu und wohl Milosevic in der Innenverteidigung wird es sein, den 1,94 Meter großen Angreifer auszubremsen.
Fehlen wird Trainer Meier auf jeden Fall Mittelfeldstütze Peter Niemeyer. Der Sechser der Lilien hatte Mitte der zweiten Halbzeit bei der 0:6-Klatsche in Dortmund am vergangenen Samstag die gelb-rote Karte nach wiederholtem Foulspiel gesehen. Damit fehlt erneut ein essenzieller Stammspieler in der zentralen Mittelfeldachse der Darmstädter Startformation. Wer den 32-jährigen letztendlich ersetzen wird, ist noch offen. Zuletzt wurden Vrancic und Kleinheisler auf der Sechs als Ersatz aufgestellt, doch auch Neuzugang Leon Guwara hinterließ einen guten Eindruck.
Wie Meier seine Offensive zusammenstellt, steht ebenfalls noch in den Sternen. Bezjak konnte kämpferisch seine Duftmarke hinterlassen und zeigte auch immer wieder gute technische Ansätze, aber die Verbindung zum Rest der Mannschaft fehlte bisher völlig. Sven Schipplock überzeugte ein ums andere Mal nicht wirklich als torgefährlicher Stürmer, weshalb sich die Alternative Vrancic als Zehner aufdrängt.
Das Ergebnis in Dortmund abhaken und gegen Hoffenheim gewinnen - so sieht der optimale Plan von Nobert Meier aus. Inwiefern das letzten Endes auch umgesetzt wird, wird sich morgen Abend zeigen.
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