Lilien geraten gegen starke Berliner unter die Ränder

Fußball. Am vergangenen Samstag trat in Darmstadt genau das ein, was zahlreiche Experten dem Sensationsaufsteiger aus Südhessen von Anfang an bescheinigt haben: Sie kommen gegen jeden Gegner unter die Räder. Bis jetzt waren die Lilien allerdings nur gegen den Rekordmeister FC Bayern München chancenlos gewesen, was dem Team um Trainer Dirk Schuster sehr viel Respekt entgegengebracht hatte. Nun wurde dem SV 98 zum zweiten Mal in der laufenden Bundesligasaison gezeigt, dass der Klassenerhalt für einen Aufsteiger kein leichtes Unterfangen ist. Bei der 0:4-Heimniederlage gegen den Tabellendritten Hertha BSC Berlin verschliefen die Lilien die komplette Anfangsphase und wurden am Ende zurecht mit einer hohen Niederlage nach Hause geschickt.
Die Berliner waren von Trainer Pal Dardai taktisch sehr gut aufgestellt. Bereits nach 12 Minuten erzielte Ibisevic nach Vorlage von Weiser aus kurzer Distanz das 1:0. Kurz darauf konnte die zum Teil löchrige Defensive des SV 98 den zweikampfstarken Kalou nur per Foul am Durchmarsch in Richtung Darmstädter Tor hindern. Den fälligen Freistoß verwandelte Plattenhardt aus gut 21 Metern sehenswert zum verdienten 2:0 für die Hertha. Die einzige Druckphase kurz vor der Pause endete ohne zählbaren Erfolg, Wagner (44.) hatte nach einem Fast-Eigentor von Langkamp die einzige Chance, welche aber in den Armen von Berlin-Torwart Jarstein endete.
Nach dem Seitenwechsel machte Ibisevic nach einem Torwartfehler von Mathenia bei einem Eckball den Sack dann zu (50.). Kurz vor Ende des Spiel traf Kalou nach starkem Solo zum 4:0 aus Berliner Sicht.
Am Dienstag ist der SV 98 im DFB-Pokal zu Gast beim FC Bayern. Wenn die Lilien dann ähnlich auftreten, dürfte das Ergebnis in einer Demütigung für die 98er enden.
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