Das Geheimnis des Erfolgs - Feuereifer und Teamgeist!

Sektempfang auf dem roten Teppich...
 
Julia Scherf, frisch gebackene Raumausstatter-Meisterin
Meisterprüfung 2013 im Raumausstatterhandwerk!

Nach einer anstrengenden Prüfungswoche empfingen die Meister-Absolventen ihre Gäste stilvoll auf dem Roten Teppich mit Sekt und klassischer Musik. Nicht nur Verwandte, Freunde und Bekannte waren gekommen um die Prüfungsarbeiten zu begutachten.

„Der Meisterbrief ist mehr als eine Handwerkstradition, er ist ein Qualitätsnachweis für die Verbraucher“, so Wolfgang Wegstein, Vorsitzender Obermeister der Arbeitsgemeinschaft der südhessischen Raumausstatter-Innungen (AGSR). Sichtlich stolz begrüßte er die Gäste des Schautags. Er lobte die Durchweg sehr positiven Ergebnisse und bedankte sich bei den Kursteilnehmern: „Gut gefallen hat mir euer Zusammenhalt während des Lehrgangs. Solche Leistungen kann man nur erbringen, wenn alles ineinander greift und dazu gehört Feuereifer und Teamgeist“.

Sehr beeindruckt vom Aufwand und der Qualität der Arbeiten zeigten sich auch die Besucher des Schautages. Anspruchsvolle Techniken und Materialien, aufwendige Konzepte und ungewöhnliche Lösungen konnten bewundert werden. Die Prüflinge erläuterten den Gästen ihre Ideen und deren Umsetzung in die Praxis.

Julia Scherf, Jungmeisterin: „Den Meistertitel zu erreichen war schon immer mein Anspruch. Die Teilzeitausbildung bot dazu die Möglichkeit. Die Unterstützung der Referenten und vor allem das Gemeinschaftsgefühl unter den Teilnehmern hat geholfen, dass Ziel zu erreichen. Mein Tipp an zukünfige Meisterschüler: man braucht Disziplin und Eigenverantwortung, aber es bringt auch Spaß und tolle Erfahrungen. “

Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Martin Schilde, betonte: „Der Meisterbrief im Handwerk ist eine Top-Qualifikation. An diesen Meisterleistungen kann man erkennen weshalb. Er erinnerte die Jungmeister daran: „Als Meister sind sie jetzt Botschafter für Ihren Beruf!“

Der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der südhessischen Raumausstatterinnungen (AGSR), Dr. Harald Schlapp, ergänzte: „Die Meisterprüfung ist wichtig. Nur hochqualifizierte Handwerksmeister können die vom Verbraucher erwartete Premium-Qualität zuverlässig liefern!“

Die praktischen Arbeiten in der Raumausstatter-Meisterprüfung erfüllen hohe technische Schwierigkeitsgrade. Jedes Detail wird durch drei unabhängige Prüfer kritisch beurteilt. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf eine ansprechende Präsentation gelegt, die dem Prüfungsausschuss einzeln vorgelegt und "erörtert" werden muss.

Praktische Anforderungen (Auszug):
• Teppichverspannung mit Naht und Intarsien oder Fries
• Textile Wandbespannung
• Ausführen einer Polsterarbeit vom Gestell bis zum Bezug
• Anfertigung einer mehrteiligen Fenster-Dekoration
• Flächengestaltung mit Mustertapeten
• Präsentation einer aussagefähigen Kundenpräsentation

Die Meisterprüfung 2013 fand statt in der neu eingerichteten Raumausstatterwerkstatt des Berufsbildungs- und Technologiezentrums der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main in Weiterstadt bei Darmstadt.

Die Arbeitsgemeinschaft der südhessischen Raumausstatterinnungen (AGSR) hat mehr als 30 Jahre Tradition als Maßnahmenträger für Aus- und Weiterbildung im Raumausstatter-Handwerk. Das bewährte Konzept der Beschulung an Samstagen erlaubt den Teilnehmern die bessere Planbarkeit der gesamten Maßnahme, in die ja auch das Familienleben eingebaut werden muss. Weiterhin wird die gefürchtete „Feierabendschule“ abends an Wochentagen vermieden und es bietet sich die Möglichkeit, auch aus größerem Umkreis an zu reisen. Der Geschäftsführer der Meisterschule der AGSR, Dr. Schlapp, bedankt sich bei der Firma Jordan für die stets gute und unbürokratische Zusammenarbeit: „Jordan hat den Lehrgang in den letzten Jahren maßgeblich unterstützt“.

Infos Online:
http://www.agsr.de
http://www.joka.de
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