Ebola-Epidemie in Westafrika - Caritas international bittet dringend um Spenden

Die Ebola-Epidemie kennt keine Grenzen. Zurzeit fordert die tödliche Krankheit vor allem in Liberia, Sierra Leone und Guinea Opfer und droht, sich weiter zu verbreiten. Doch es gibt Maßnahmen, die Ansteckungsgefahren zu verringern.

Menschen, die isoliert und fern von ihren Liebsten sterben. Familien, die ihre Toten nicht bestatten dürfen. Helfer, die unter Lebensgefahr arbeiten. Die aktuelle Ebola-Epidemie in Westafrika ist die größte seit der Entdeckung des Ebola-Virus und eine Tragödie für die Menschen in den betroffenen Ländern. Zwischen März und Mitte Oktober 2014 starben nach offiziellen Angaben mehr als 4.500 Personen. Ein Ende der Epidemie ist nicht in Sicht.

Jeder zweite Ebola-Patient stirbt

Ebola verläuft dramatisch und endet oft tödlich. Derzeit stirbt jeder zweite Patient. Noch gibt es keine ursächliche Therapie oder Impfung, deshalb ist es besonders wichtig, die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Dazu ist eine Isolation der Kranken, eine strikte Überwachung der Kontaktpersonen und eine Einschränkung der Mobilität durch Ausgangssperren und Reiseverbote dringend erforderlich. Alles Maßnahmen, die für die betroffenen Menschen nur schwer auszuhalten sind und umfassender Vermittlungsarbeit bedürfen.

Glaubwürdigkeit der Caritas im Kampf gegen Ebola nutzen

Die Caritasverbände in den besonders betroffenen Ländern Liberia, Sierra Leone und Guinea haben es sich zur Aufgabe gemacht, genau diese zentrale Vermittlungsarbeit zu leisten. Dabei kommt ihnen zugute, dass sie durch ihre Präsenz in den Dörfern und Gemeinden das Vertrauen der Menschen genießen und wissen, auf welchen „Kanälen“ sie die Betroffenen erreichen können.

In Seminaren informieren die Mitarbeitenden der Caritas wichtige Multiplikatoren wie Priester und Lehrer über Ebola, damit die das Wissen in ihre Gemeinden tragen. Sie verschaffen sich über Radiobeiträge Gehör und organisieren hunderte Informationstreffen auf Dorfplätzen sowie persönliche Beratungen. Darüber hinaus versorgen sie die betroffenen Familien mit überlebenswichtigen Dingen des täglichen Bedarfs, bieten psychosoziale und seelsorgerische Beratung an. Vielerorts verteilen die Caritas-Fachkräfte auch Handschuhe, Desinfektionsseife, Chlortabletten, Schutzmasken und Thermometer, die dem Schutz der Angehörigen und des Pflegepersonals dienen.

Doch das reicht nicht aus. Es wird dringend mehr Unterstützung im Kampf gegen die Ebola-Epidemie benötigt.

Caritas international ruft daher dringend zu Spenden auf:
Bank für Sozialwirtschaft: IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02
BIC: BFSWDE33KRL / Konto-Nr.: 202, BLZ: 66020500
Verwendungszweck: Ebola-Epidemie Westafrika 254004

Mehr Infos unter www.caritas-international.de
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.