Ein ökumenisches Dienstjubiläum

Annette Spieß arbeitet seit 25 Jahren für Diakonie und Caritas

„Ein ökumenisches Dienstjubiläum“ nannte es Caritasdirektor Franz-Josef Kiefer, als er am Jubiläumstag von Annette Spieß zur Feier in die Frühberatung Darmstadt eingeladen hatte. Diese leitet nämlich seit 2001 die Dienststelle beim Caritasverband Darmstadt, verbrachte aber davor schon zwölf Arbeitsjahre beim Diakonischen Werk Darmstadt. Bunt gemischt waren daher auch die Gäste, die mit der Jubilarin einen Rückblick auf 25 kirchliche Arbeitsjahre hielten.

Die beim Diakonischen Werk gesammelten Erfahrungen in Familien- und Suchtberatung sowie die Führungserfahrungen als stellvertretende Leitung im Diakonischen Werk Darmstadt-Dieburg konnte die Diplom-Sozialarbeiterin als Leiterin der Frühberatung gut einsetzen. „Sie haben Klarheit, Ruhe und Orientierung ins Team gebracht und durch ein konstruktives Miteinander mit viel Innovationskraft die Entwicklung der Frühförderung in unserem Verband stabilisiert“, lobte der Caritasdirektor. So herrschen gute Voraussetzungen für die wichtige Arbeit mit Kindern im Säuglings-, Kleinkind- und Kindergartenalter, die behindert, von Behinderung bedroht oder entwicklungsverzögert sind. Auch für deren Eltern hält die Frühberatung viele Hilfeangebote bereit. “Mit hoher Motivation und großem Engagement ermöglichen Sie Entwicklung, geben Unterstützung, Vertrauen und Wertschätzung und das sowohl den Ihnen anvertrauten Kindern und deren Eltern als auch dem eigenen Team gegenüber.“

Annette Spieß sorgte in den vergangenen 13 Caritasjahren mit viel Ausdauer für die Vernetzung der Frühberatung mit den dafür wichtigen Stellen wie Sozialpädiatrischem Zentrum, Gesundheits- und Jugendamt, Ärzten oder Kindertagesstätten. Sie baute die interdisziplinäre Frühberatung aus und das in einer Zeit, die von Finanzierungsdiskussionen geprägt war. Standhafte Überzeugungsarbeit hat nun dazu geführt, dass die Leistungen der Frühförderung als Pflichtleistung anerkannt und größtenteils von den Kommunen im Rahmen einer Leistungsvereinbarung gezahlt werden.

Immer habe ihre Chefin ein offenes Ohr für fachliche und persönliche Nöte, lobte das Team. Daher herrsche hier eine Atmosphäre des Vertrauens, der Wertschätzung und Achtung. So passte der vom Aufsichtsratsvorsitzenden Pfarrer Harald Poggel ausgesuchte Engel der Achtsamkeit sehr gut zur Feier. „Sie begegnen Ihrem Team, den Kindern und ihren Eltern mit viel Achtsamkeit. Sie legen den Schwerpunkt auf das was jeder Mensch mitbringt, nicht auf sein Handicap. Sie mühen sich um jeden Menschen und ermöglichen ihm neue Chancen für die Zukunft. Sie sind für diese Menschen selbst ein Engel der Achtsamkeit“, so der Aufsichtsratsvorsitzende.

Auch nach 25 Jahren geht der Blick von Annette Spieß immer auch über den eigenen Tellerrand hinaus. So sind zurzeit die Ausbaumöglichkeiten der Frühberatung eine Thema, denn weitere Angebote der Frühförderung sind in Pfungstadt und Reinheim geplant.

Kontakt:
Frühberatungsstelle für entwicklungsgefährdete Kinder und ihre Familien
Schwarzer Weg 14 a
64287 Darmstadt
06151 669680
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.