15 Jahre Frauenchor-Dieburg

Fauenchor-Dieburg beim Grillfest am 01. Juli 2016

Fink und Frosch

Fast auf den Tag genau vor 15 Jahren hatte es mit dem Frauenchor-Dieburg begonnen. Er formierte sich im Jahr 2001 als selbstständiger Frauenchor und ist heute immer noch eine starke Frauengemeinschaft. Über die Jahre hat der Chor durch viel Fleiß und Disziplin mit verschiedenen qualitativ unterschiedlich engagierten Chorleitern ein beachtliches Repertoire erarbeitet. Der Chor veranstaltet eigene Chor-Events und wird regelmäßig von anderen Chören der Region zu Freundschaftssingen eingeladen. Und nun war die Zeit reif, dieses schöne Jubiläum, „15 Jahre Frauenchor-Dieburg“, gemeinsam zu zelebrieren und feuchtfröhlich zu feiern. Im wunderschönen Gartengelände auf dem Anwesen der Familie Christine Ludwig wurde in der Kettelerstrasse in Dieburg ausgiebig gelacht, lecker gevespert und vor allem viel gesungen. Nach einem Sekt-Begrüßungsumtrunk und einem Kalten Buffet führte Hildegard Schultz, die heutige Frontfrau, mit einer Chronik in die Gründungszeit zurück. Für die neueren Sängerinnen war es interessant zu erfahren was die Frauen 2001zur Gründung dieser lockeren Chorformation veranlasste. Inge Zimber ergänzte durch eine freie Rede diese Chronik lebhaft. Hildegard schloss ihre Laudatio auf den Chor mit den Worten: „Seit August 2013 nun folgen wir dem Dirigat von Hans Dieter Müller und haben mit ihm unser früheres Niveau längst erreicht, nachzuhören auf der CD vom Martinsmarktkonzert 2015. Wieder einen solchen Chorleiter zu haben ist direkt ein Glück! Voll Überzeugung möchte ich im Namen Aller bekennen: Hans Dieter steht uns gut“! Spontaner Beifall durchdrang den lauen Sommerabend. Immer für eine Überraschung gut, ließ der Vergnügungsausschuss plötzlich einen alt bekannten Schlager erklingen: „Weiße Rosen aus Athen“ und Sängerinnen mit schwarzer Perücke und auffälliger Brille (Nana Mouskouri nachempfunden) sowie mit eigenwilliger Performance, überreichten weiße Rosen an jede Anwesende. (In einer Anekdote über den Dichter Rainer Maria Rilke wird deutlich, wie sehr eine weiße Rose das Herz eines Menschen berühren kann. Sie ist Zentrum eines tiefgreifenden Neuanfanges). Auch ehemalige Sängerinnen, sowie die Gattin des verstorbenen Chorleiters, Frau Herrlich, sowie Lydia Doell, waren gerne der Einladung gefolgt. Der Abend fand seinen Höhepunkt bei dem Liedvortrag, der in den späten Abend hinausgetragen wurde: „Fink und Frosch“, frei nach Wilhelm Busch, Musik von Wilhelm Heinrichs. Mit diesem Stück erfüllten die Chorfrauen der Gastgeberin Christine einen dringlichen Herzenswunsch. Eine gebastelte 15, eingerahmt von grünen Blättern, schmückte würdig zum Anlass den Garten. Später wurden Textzettel verteilt. Die Notenwartin des Chores, Monika Sulzmann, war kreativ und hatte einem bekannten Lied einen neuen Text verpasst, mit dem Titel: "Mir sin all vom Frauenchor"! Das war der Knüller! Es kann sehr gut sein, so dass dieses Stück als eine Art Frauenchor-Hymne noch des öfteren angestimmt werden wird. Bei vielen Schwätzchen, die in den Chorstunden natürlich keinen Platz haben, verging die Zeit viel zu rasch. Mit lächelnden Gesichtern ließen die Sängerinnen und ihre Gäste das schöne Jubiläumsfest ausklingen und sie waren sich alle einig: der Aufwand, die Organisation und Durchführung dieses herrlichen Gartenfestes hatte ihren Wert und Sinn erfüllt. Das machen alle wieder so!
www.frauenchor-dieburg.de
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