CD Tipp im November

(Foto: s.fish)

Samantha Fish - Black Wind Howlin


Achtung, da kommt ein Sturm auf uns zu. Aber kein Herbststurm, wie es die Jahreszeit vermuten lässt. Nein, ein lyrisches Donnerwetter mit blitzartigen Gitarrenspiel und bluesigen Grooves. Black Wind Howlin ist ein Album, dass euch den Kopf freiblassen wird und Samantha Fish steht im Mittelpunkt dieses Hurrikans.






Samantha ist Komponistin, Texterin und nicht zuletzt Gitarristin. Während viele andere Künstler nach Vorlage arbeiten oder sich in eine Schublade stecken lassen, zeigt Sam ihre unterschiedlichen Facetten bei Black Wind Howlin. Vom heftigen Rock wie etwa bei der Momentaufnahme aus dem Tourbus "Miles To Go" über das imposante "Sucker Born" bis zum boshaften "Go To Hell". Und hört man Samantha an anderer Stelle, unterstützt durch die wendige Produktion ihres langjährigen Kollegens Mike Zito, wie sie mit ihrer Slidegitarre andere Töne anschlägt, etwa bei der Ballade "Over You" und dem erlösenden countryartigen Song "Last September".

Außer dem Cover von Howlin Wolf "Who s Been Talkin" und dem mit Zito zusammen geschriebenen "Go To Hell" stammen alle anderen Songs einzig aus Sams Feder eine Mischung, die die Aufmerksamkeit der Fans fesseln wird. "Ich wollte, dass diese Platte einen modernen, rockigen Sound bekommt", sagt sie zu der leichtfüßigen Stimmung des Albums. "Außerdem sollte es Elemente aus Americana, Country und Roots verbinden". Das ist ihr phenomenal gelungen und es ist der Sound einer Künstlerin an der Schwelle zu etwas ganz Großem.

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