Fastnachtsstart der Narrenschar

(Foto: Karl Reiß)

Die Dieburger Äla Fastnacht hat begonnen

Am 11.11. um 19:11 Uhr war es soweit. Die Kampagne 2016 wurde am Fastnachtsbrunnen, mitten in der Altstadt, eingeläutet. Es ist die kürzeste Session, was sich auch im Motto widerspiegelt.

"Unser Fassnoacht die iss mords - blouß halt dess Joahr bissje korz!"

Im Beisein des Elferrates und der amtierenden Prinzenpaare, trat die Prinzengarde an, um dem traditionellen Ritual des "Brunnebuzzens" beizuwohnen. Dabei wird der Fastnachtsbrunnen von den Zuggruppen für die neue Kampagne symbolisch gereinigt. Danach entzündeten Bawwet und Gunkes die holzig Latern, die erst wieder am Aschermittwoch erlöschen wird.

In der Fastnachtshochburg wird die "fünfte Jahreszeit" besonders intensiv gefeiert. Das beweist auch die über 500jährige Tradition. Wenn es um Karneval geht, sind die Dieburger sehr innovativ. Sie können durchaus mit den großen Hochburgen Mainz und Köln mithalten. Das zeigt sich auch bei der Feierfreudigkeit. Denn Party gab es schon wieder am Samstag (14.11.) beim Äla Uffweck Owend auf der ÄLA-Meile, in der Fußgängerzone. Im M22 spielte die "Gunkes Band" und die Äla Fetzer zogen durch die Lokale der Innenstadt.

Aber in diesem Jahr war alles etwas anders und ruhiger, denn unterschwellig war nicht der Karneval das Hauptthema, sondern die schrecklichen Ereignisse in Paris. Viele waren in Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen. Nicht zuletzt ist Dieburg eng mit seiner Partnerstadt Aubergenville verbunden, die nur wenige Kilometer von Paris entfernt liegt.
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