Vom Schlager zur Country Musik

Fred Weidler mit Jürgen Drews (Foto: Weidler)
 
Fred Weidler und Carl Emroy (Foto: Weidler)
 
Fred Weidler (rechts) beim Interview mit Karl Reiß (Foto: Reiß)

Ein Interview mit "ShowBiz-Rentner" Fred Weidler

Nun, wer Fred Weidler nicht kennt, eine kurze Bio. Er wohnt im schönen Mainz am Rhein und war einer der bekanntesten Diskjokey`s in Deutschland. Hat Tourneen von Trini Lopez bis Bill Haley organisiert. Bei einem Abstecher ins Filmgeschäft, drehte er unter anderem viele Filme auf Kreuzfahrtschiffen und in der ganzen Zeit hat ihn immer sein Freund aus dem Showbiz, Jürgen Drews begleitet, dessen Medienberater er lange Jahre war.


Fred, 40 Jahre Showgeschäft. Du bezeichnest dich ja selbst als „Showbusiness Rentner“. Wie kamst du jetzt zur Country Musik?

„Na ja, die Country Musik hat mir schon immer Spaß gemacht. Es gab ein paar Leute in der Branche, die gesagt haben, der Weidler zieht sich jetzt einen Cowboyhut auf und macht einen auf Country. Das ist nicht ganz so, ich fand Countrymusik schon immer gut und ich war auch schon in Nashville. Was viele nicht wissen, der größte Hit von Jürgen Drews "Ein Bett im Kornfeld" ist ja die deutsche Version von einem Song der Bellamy Brothers „Let your love flow“ und das ist ein Countrysong. Also insofern bin ich meiner Intention zu dieser Musik treu geblieben".

Erzähl mal genauer; was machst du so?

"Nun, als ShowBiz Rentner habe ich ein bisschen Zeit mich der Country Musik zu widmen und es gibt ja viele Arten von Country. Ich bin jetzt nicht so ein Freund von diesem Bluegrass, sondern mehr von dem "Traditional Country", so wie man den vor 25 Jahren auch teilweise gehört hat. Ich habe da einen Freund der ist aus den USA aus Michigan, St. Joseph ganz genau. Carl Emroy, er singt so die Lieder, die ich gerne singen möchte, wenn ich könnte. Er hat mit zwei Videos zur Zeit einen sehr sehr großen Erfolg. Das ist „Sunday morning coming down“ ein Song von Kris Kristofferson. Und dann gibt es noch einen Titel „Sing me back home“ da haben wir, ich glaube inzwischen fast 90.000 Likes in Facebook und das ist natürlich im Country Genre sehr gut. Vielleicht hat es ein bisschen was damit zu tun dass man im dem Bereich nicht unbedingt eine Krawatte anziehen muss (lacht), nee es ist halt interessante Musik und ich bewundere immer die Künstler die in dieser Richtung versuchen sich in Deutschland durchzusetzen. Es ist nicht ganz einfach, weil die Jobs sind auch nicht mehr so leicht zu bekommen. Viele Clubs sparen natürlich und das führt dazu, dass eine Menge Musiker mit Halbplayback auftreten. Wenn ein gutes Duett auf der Bühne steht gefällt es mir auch. Also es gibt da sicherlich die ein oder andere Möglichkeit und wir haben ja in Deutschland eine tolle Country Szene. Was ich manchmal so ein bisschen am Rande mitbekomme, ist dass die sich untereinander ziemlich uneinig ist, was ich eigentlich nicht so gut finde".

Und wer Näheres wissen möchte, du hast eine Facebook-Seite "Fred Weidlers Country Corner". Jetzt machst du aber auch Radio. Ist das Spartenradio bzw. gibt es eine gewisse Zielgruppe?

"Ja, das stimmt, jetzt mache ich Radio und um deine Frage zu beantworten, es ist kein Spartenradio. Internetradio gibt es auf der ganzen Welt und viele Internetradio Betreiber schreiben natürlich es ist weltweit zu empfangen. Die Frage ist natürlich, wer hört da zu. Das ist immer der Punkt. Der Vorteil von Feelgoodradio.net ist halt, dass wir auch im Ausland eine treue Hörerschaft haben und deine Frage nach der Zielgruppe. Na ja, die Zielgruppe ist natürlich jeder der eine gewisse Sendung mag, also wenn es eine Country Sendung ist, dann gibt es Leute die das mögen. Wir haben auch sehr viele Gast Diskjokeys, die dann eben eine Sendung machen. Zum Beispiel der Olli aus Hamburg, wie er sich immer selbst nennt. Er kommt aus dem hohen Norden und macht die Schlagersendung „Morgencafe“, die sehr sehr gut ankommt. Wir haben natürlich gegenüber den anderen Internet Radios in der letzten Zeit schon einiges gut machen können, weil ich der Meinung bin, wenn man jemand vors Mikrofon setzt, dann soll er auch gut moderieren können und bitte deutlich sprechen das ist ein ganz wichtiger Punkt. Wir sind da eigentlich ganz gut besetzt".


Erzähl uns etwas über Feelgoodradio.net; Welche Sendungsschwerpunkte gibt es?

"Wie gesagt, Feelgoodradio.net unterscheidet sich gegenüber den anderen Internet Radios dadurch, dass wir halt einen sehr persönlichen Bezug zu unseren Hörern haben. Wenn irgendeiner uns eine Nachricht in Facebook oder WhatsApp schickt dann reagieren wir sofort darauf. Ein ganz wichtiger Punkt ist von mir ins Leben gerufen. Wir produzieren Interviews mit Leuten die teilweise noch nie im Radio waren, oder vor einer Videokamera. Karl, du bist ein gutes Beispiel dafür, mit dir haben wir ja auch ein Interview gemacht. Der Grund warum wir das tun ist, dass ich glaube, dass es viele Menschen gibt die gute Geschicht zu erzählen haben. Wenn das dann im Radio läuft ist es für die Hörer auch interessant. Zusätzlich produzieren wir dann noch ein Video, welches auf der Facebook-Seite von "Feelgoodradio live" zu finden ist.

Was ist in der nächsten Zeit geplant?

"Ja, wir planen sehr viel. Also wer uns anspricht, wir prüfen das. Ich selber bin jetzt nicht derjenige der das alleine entscheidet, sondern unser Team entscheidet gemeinsam. Es hängt natürlich auch ein bisschen davon ab, ob die Leute bereit sind für unsere Mühe wenigsten ein Hotel zu finanzieren. Weil Radio zu machen ist auch recht teuer und wenn wir jetzt nach Holland oder Italien oder wohin fahren würden, da fallen natürlich schon ein paar Kosten an. Wenn uns dann jemand einen Kosten Zuschuss zukommen lässt, dann sind wir immer sehr dankbar".

Wie empfängt man das Radio Programm?

"Die genaue Internet Adresse ist „www.feelgoodradio.net" und auf der Webseite klickt man dann auf einen Button und kann den Sender hören; übrigens auch übers Handy. Aktuelle Infos gibt es natürlich auch jederzeit auf Facebook-Seite unter: "feelgoodradio live".

Möchtest du unseren Lesern noch etwas sagen? Du hast ja einen großen Erfahrungsschatz.

"Na ja gut, wenn du mir die Gelegenheit gibst. Also ich glaube wegen YouTube und den Massenmedien und gewissen Casting-TV Sendungen, denken viele Leute sie können singen. Auch wenn die Oma und die Verwandtschaft das toll findet. Man sollte sich das echt überlegen. Jeder der sich auf eine Bühne stellt hat meinen Respekt, aber dann muss er sich beweisen und eines liebe Leser kann ich wirklich noch mal ganz ganz extrem betonen, das Publikum ist gnadenlos und wenn man sich dieser Jury, also ich meine dem Publikum, aussetzen möchte sollte man sich das wirklich sehr gut überlegen. Ansonsten wünsche ich euren Lesern alles Gute und wie ich immer zu sagen pflege „bleibt tapfer“.

Fred, vielen Dank für das Gespräch und viel Glück für die Zukunft.


https://www.facebook.com/FredWeidlersCountryCorner...

http://www.feelgoodradio.net
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