Wünsche für das neue Jahr

Spielszene in der Klosterkirche der Kapuziner. (Foto: K. Reiß)
In der diesjährigen Adventszeit kam nochmals die Kapuzinerkirche in Dieburg zu Ehren. Der Heimatverein führte dort im Rahmen seiner Nachtwächterrundgänge eine Spielszene auf, die den Besuch des Bischofs Ketteler in Dieburg zeigt. Dabei wurde mir klar, dass hier ein historisches Kleinod so gut wie brach liegt.

Seit die Kapuzinermönche Dieburg verlassen haben, ist das Kloster und der Klostergarten nicht vergessen worden. Der Odenwaldclub kümmert sich rührend um den Garten und veranstaltet jährlich das Wendelinusfest. Auch die Klosterräume werden für Seminare oder Workshops genutzt. Nur der Klosterkirche fehlt die Anbindung an das öffentliche Leben.

Die Aufführung des Heimatvereins hat gezeigt, dass es geht die Klosterkappelle zu einer Art Kulturkirche zu machen. Was spricht dagegen dort öfters kulturelle und soziale Veranstaltungen zu etablieren. Zum Beispiel Buchlesungen, Vorträge, Diskussionsabende, Klassik- oder Gitarrenkonzerte, Chorkonzerte oder Theaterstücke.

Mein diesjähriger Weihnachtswunsch und gleichzeitig Appell an alle, ob Bürger, Bistum, Vereine oder die Stadt; werdet initiativ, macht die Kapuzinerkirche wieder zugänglich und erfüllt sie mit Leben. Ein Anfang wäre vielleicht, die Kirche zweimal wöchentlich für eine Stunde für Besucher zu öffnen.
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