„Ein starkes Netz für Eltern, Kinder und Lehrkräfte“ - Schulsozialarbeit in Darmstadt

Wann? 17.08.2011

Wo? Mobile Praxis, Grenzallee 4, 64297 Darmstadt DE
Bei der Begrüßung: v.l. Michael Siebel, Susanne Flath, Barbara Akdeniz.
Darmstadt: Mobile Praxis | Das war eine Premiere für Darmstadt. Zum ersten mal haben sich am 17. August 2011 Fachleute, Elternvertreter und andere Interessierte aus den Schulen und der Schulsozialarbeit für einen ganzen Tag in der Grenzallee in Eberstadt getroffen. In Darmstadt haben die Mobile Praxis, der Verein Kinder- und Jugendarbeit im Johannesviertel, der SKA (Sozialkritischer Arbeitskreis), KOMM (Beratung in Schule und Stadtteil) und der Internationale Bund (IB) den Auftrag für die Schulsozialarbeit. Alle zusammen hatten zum zentralen Treff ins Zelt des Circus Waldoni eingeladen. Damit hatte die Veranstaltung auch mit dem äußeren Rahmen des Zeltes einen Premierencharakter.

Susanne Flath von Mobile Praxis und Michael Siebel, als Vorsitzender des Vereins Kinder- und Jugendarbeit im Johannesviertel, begrüßten unter den etwa einhundert Gästen auch die Darmstädter Sozialdezernentin Barbara Akdeniz, den Leiter des Jugendamtes der Stadt Darmstadt Thomas Gehrisch, sowie den Leiter des städtischen Sozialdienstes Klaus Fischer.

Barbara Akdeniz erklärte in ihrer Begrüßung, dass sich seit August 2010 viel in der Schulsozialarbeit verändere. Man wolle weg von festen Standorten an den Schulen und die Sozialarbeit in den Stadtteilen vernetzen. Eltern, Kinder und Lehrkräfte sollten sich in einem starken Netz geborgen und nicht gefangen fühlen.

In einem Fachvortrag erklärte der Darmstädter Institutsleiter Dr. Peter Held, dass die Schule und die Schulsozialarbeit die Welt sehr verschieden sehen. Das liege an den unterschiedlichen Aufträgen. Für die Schule sind Stabilität, Schulpflicht und Leistungsorientierung wichtige Elemente. Für die Schulsozialarbeit gehe es um Flexibilität, Freiwilligkeit und der Orientierung an der Welt der Kinder. Die Sozialarbeit und die Schulen hätten hier die besondere Aufgabe ihre Beziehungen zueinander zu gestalten, damit eine gute Zusammenarbeit gelingt, erläuterte Held.

Die Veranstalter konnten mit großer Zufriedenheit und ermutigenden Rückmeldungen der Teilnehmer die Veranstaltung beschließen. Neben den inhaltlichen Anregungen lobten die Besucher auch die Atmosphäre, die durch das Catering von Bistro Flex aus Erbach abgerundet wurde.

Hans Hold-Eisenbarth
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