"Eine Zeitreise in die Pubertät." Artikel über den Hessischen Familientag in Eltville

Eltville am Rhein: Innenstadt | „Viele Kinder haben schwer erziehbare Eltern.“ Dies sagte Jean-Jacques Rosseau 1778 und beschreibt somit ein häufig vorkommendes Problem. Umso wichtiger ist es, einmal einen Tag für sich und seine Familie zu finden, an dem solche Konflikte in den Hintergrund geraten und mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben bleibt.
Der 6. hessische Familientag, der dieses Jahr am 17. September in Eltville stattfinden wird, bringt genau das auf den Punkt.
Doch oftmals bleiben Jugendliche, die nun mal kein Interesse an Kasper und Kinderschminken haben, auf der Strecke. Dies ist auch der Grund, weshalb sich die Anwesenheit der Heranwachsenden auf den letzten Veranstaltungen stark in Grenze hielt.
Wir, vier Schülerinnen der Fachoberschule, die im Rahmen eines ‚spannenden‘ Unterrichtsfaches Projekte planen und durchführen müssen, nahmen die Herausforderung an und stellten uns der Aufgabe, die Veranstalter des Familientages mit unseren Ideen und Meinungen zu unterstützen.
Doch wie lockt man die Teenies, im Alter zwischen 13 und 17 Jahren, nun an?
Um diese Frage zu beantworten, begeben wir uns auf eine kleine Zeitreise. Wir springen sieben Jahre zurück. Das Alter in dem wir 14 waren. Nachdem wir alle kurz erstaunt und auch etwas schockiert waren, das es schon sieben Jahre her war, fragten wir uns: Was war uns wichtig? Das erste was unserer Gruppe einfiel, wäre weder für einen Familientag noch für diesen Homepage-Artikel geeignet. Also mussten wir in unseren Erinnerung tiefer graben: Besonders interessant fanden wir deutsche Musik von jungen Künstlern, die ihre Geschichten in Form von Gesang erzählen. Auch immer ein Blickfang waren die Tänzer, die ihre Körper zu beherrschen wussten.
Mit unseren Ergebnissen treffen wir nun die zuständigen Veranstalter, deren Arbeitsplatz sich in der Karl Kübel Stiftung Bensheim befindet.
Die Ideen, Tanzgruppen und Rapper zu engagieren, sowie alkoholfreie bunte Cocktailbars aufzubauen, schienen auch Herrn Dr. Ludwig, einem der Veranstalter, zuzusagen. Nach gründlicher Recherche und die Antworten der Künstler, die meist auf sich warteten ließen, bekamen wir die gewünschten Resultate. Neben Cocktailbars, können die Jugendlichen nun auch Rappern und Tänzern dabei zusehen, wie sie ihr Können unter Beweis stellen. Wir hoffen, dass unsere Ideen hilfreich waren und die Zeitreise durch eine, für Jugendlichen anstrengende Lebensphase, nicht umsonst war. Denn wer erinnert sich schon gerne an den negativen Beigeschmack der Pubertät?
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