L e b e n s l u s t

Das ist "Geschichte"
Der Haushalt ist ja so eintönig.
Das Putzen, Kochen mag ich wenig.
Scheint die Sonne mal ganz hell,
hol` ich mir das Fahrrad schnell,
setz` mich auf den Sattel drauf,
halt` nicht viel von Dauerlauf.

Männer, Frauen und auch Kinder
fragen sich: war das ein Winter?
Schau`n zum Himmel - Vögel singen,
träumen nur von schönen Dingen,
genießen nun die Sonnenstrahlen,
für`s Gesicht und auch für`s Herz.
Dafür braucht man nicht zu zahlen
und das ist bestimmt kein Scherz.

Kostenlos gibt`s nur diese Kur,
in der wunderschönen freien Natur.
Umweltgifte? Denkt nicht dran,
an das Ozonloch ebenso wenig.


Alles vermiest man - es ist ein Wahn.
Fühlt Euch draußen wie ein König,
oder wie `ne Königin.
Ich sag`s ja, es ist alles drin.

Liebe Sonne, scheine, scheine....
für alle - nicht für mich alleine!!!!

Ingrid Streckfuß

(Gedichtet am 27.3.1995)

Nachgedichtet am 7.4.18:
Mein Fahrrad ist inzwischen „museumsreif“.
Und ich? Bin doch schon etwas steif.
Eines Tages merkt man dann,
dass man eben nicht mehr alles kann.
BASTA!

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Liebe Sonne (von Heinz Erhardt)

Nach so vielen Regenwochen,
kamst du endlich vorgekrochen,
froh sind Menschen, Tier und Gras!

Schein` auf unsre Mutter Erde,
dass sie wieder trocken werde,
liebe Sonne, tue das!

Trockne sie und unsre Tränen
Und den Kuckuck, der ganz nass!
Schick uns nach den langen Qualen
deines Fehlens alle Strahlen –
und besonders diese netten,
diese ultravioletten!

Liebe Sonne, schein uns was!
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