Zum Mitsingen

JUNG + U R A L T
Heimlich, still und leise…

kommt das Alter,
fragt uns nicht, ob wir das woll`n?
Nein, es gibt wohl kein` Abschalter,
man kann nur die Augen roll`n.

Schont nicht Knochen und Gelenke,
weder bei dem Walter, noch Marie.
Man versteht` s nicht und ich denke,
dass ist weder ER noch eine SIE.

Macht auch nicht mal Halt bei unserm Hirne,
nicht am Tag, nicht in der Nacht.
Altern denn auch mal Gestirne?
Tja, ES hat die große Macht.

Wehe, wenn ich ES erwische,
dann gibt` s was auf den Popo,
aber wenn ich dann auch mal mitmische,
verbiete ich das Altern sowieso.

Lässt uns nie mehr los das böse Alter?
Doch wir wär` n gern ewig jung.
Überschreiten meist das Mittelalter
und jetzt ist genug gesung` !

Ingrid Streckfuß

(Gedichtet am 13.3.2017)

P.S.
Sollt` ES Sie mal überfallen,
geben Sie ihm `nen tücht`gen Knuff.
Könnten ihm auch eine knallen?
So, jetzt hör` ich endlich uff.

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Originaltext: Alfred Schönfeld
Melodie: Paul Lincke

Heimlich, still und leise kommt die Liebe, wie ein kecker Dieb in dunkler Nacht, fordert als Tribut des Herzens Triebe: Zaub'risch süsse Liebesmacht. Leuchtet hell die gold'ne Morgensonne, schon erträumt man sich das schönste Ziel, alles um uns her ist Glück und Wonne, himmlisch süsses Liebesspiel.

Ausgewählte Zitate:

Soll das kurze Menschenleben immer reife Frucht dir geben, musst du jung dich zu den Alten, alternd dich zur Jugend halten. (Paul Heyse)

Späte Freuden sind die schönsten, sie stehen zwischen entschwundener Sehnsucht und kommendem Frieden. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Wie schade, dass so wenig Raum ist zwischen der Zeit, wo man jung, und der, wo man zu alt ist. (Baron de Montesquieu)

Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden. (Franz Kafka)

Das Alter muss doch einen Vorzug haben, dass, wenn es auch dem Irrtum nicht entgeht, es doch sich auf der Stelle fassen kann.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Dasselbe Leben, welches seine Spitze im Alter hat, hat auch seine Spitze in der Weisheit, in jenem milden Sonnenglanz einer beständigen geistigen Freudigkeit. (Friedrich Nietzsche)

Was jung ist, will jung sein. Das ist so Brauch. Als wir jung waren, wollten wir`s auch. (Cäsar Flaischlen)

Das Alter lässt sich leichter ertragen, wenn man den Faltenwurf im Gesicht als künstlerische Drapierung betrachtet. (Vivien Leigh)

Nicht der Mensch hat am meisten gelebt, welcher die höchsten Jahre zählt, sondern derjenige, welcher sein Leben am meisten empfunden hat. (Jean-Jaques Rousseau)

Stärke und Schönheit sind Vorzüge der Jugend, des Alters Blüte aber ist die Besonnenheit. (Demokrit)
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