Jetzt beginnt die Plakatflut wieder!

  Warum kann diese Plakatflut bei Wahlkämpfen eindämmen?

Nach der Bundestags- und der Wahl zu den Landtagen , werden wieder Wochenlang einige vergessene hängen oder stehen geblieben Plakate das Bild der Landschaften , Städte und Straßen zieren, besser gesagt verschandeln.
Ich frage mich dann als über diese Zustände verärgerter Bürger , wieso sind die Parteien und Politiker welche dann noch immer auf den Plakaten zusehen sind , nicht in der Lage sind ihre Konterfeis und Wahlsprüche zu beseitigen.
Ich denke über diese in meinen Augen übermäßige Plakatierung in den Städten, an den Straßen und nicht zuletzt sogar in der freien Landschaft , könnte man durch Verzicht auf mehr und einfach nur an speziellen ausgewählten Standorten mehr erreichen.
Auch könnten dadurch etliche Millionen von Steuergeldern welche den Parteien zur Finanzierung zufließen einsparen und anderen wichtigeren Zwecken zuführen.
Um zugleich auch gegenüber den kleinen Parteien welche nicht diese Unsummen von Steuergelder zur Verfügung haben, eine Chancengleichheit anzubieten wäre es sehr sinnvoll ein bundeseinheitliches Wahlkampfabkommen schaffen.
Dies davon gehe ich aus wird von den großen und kleinen bereits etablierten Parteien abgelehnt, somit stehe ich derzeit einer Eindämmung der Wahlplakatflut sehr skeptisch gegenüber.
Neue Regeln zur Plakatwerbung in Wahlkämpfen wird es in nächster Zeit nicht geben – zumindest nicht unter Beteiligung und den Zugeständnissen der etablierten Parteien geben.
Ein Wahlkampfabkommen könnte zudem den Kommunen eine nicht unerhebliche Summe von Zusatzkosten, welche bei der Beseitigung der Wahlplakate anfallen einsparen.
Als ein empfehlenswerte Ansatz zur Eindämmung der übermäßigen Wahlplakatierung , wäre wenn die Kommunen etwa sechs Wochen vor dem Wahlplakat , große Plakatflächen aufstellt , an denen nur die Wahlplakate angebracht werden dürfen.
Die Parteien hätten dann nur dort die Möglichkeit kostenlos ein Wahlplakat anzubringen, alle anderen Standorten müssten dann kostenpflichtig sein und dann auch nur an ausgewiesenen Stellen.
Übrigens sollten diese Maßnahmen ausnahmslos auch für andere Werbe- oder Veranstaltungsplakate gelten.
Ziel dieser Maßnahmen wäre es, den übermäßigen Wildwuchs der Wahlplakate einzudämmen und sowohl Wohnviertel als auch die gesamte Landschaft und Innenstadt werbefrei und optisch sauberer zu halten.
Sieht man sich in den nächsten Tagen in den Straßen unserer Städte und Landschaften um, so fällt jeder und jedem die massive Wahlkampfplakatierung sofort ins Auge.
Auch die Zerstörung vieler Plakate ist nicht zu übersehen und bietet den Bürgerinnen und Bürgern keinen schönen Anblick.
Zerstörte, entstellte und verschwundene Plakate haben sicherlich alle teilnehmenden Parteien zu beklagen.
Dies war auch in den vergangenen Wahlkämpfen zu beobachten und mag zum größten Teil auf stumpfsinnigen Vandalismus und auf unüberlegten Handlungen Einzelner zurückzuführen sein.
In letzter Zeit gibt es immer wieder Vorfälle an denen auch Wahlhelfer der so genannten etablierten Parteien und Mitarbeiter von Parteien beauftragter Firmen an der Vernichtung und Zerstörung von Plakaten such beteiligen oder beteiligt waren.
Die kleinen sogenannten Splitterparteien geben verstärkt ihren Wahlhelfern unmissverständlich zu verstehen, dass sie keine Sachbeschädigung an Plakaten konkurrierender Parteien dulden und gutheißen.
Was die flächendeckende Wahlwerbung in den Jahren, in denen mehrere Wahlen hintereinander stattfinden, werden unsere Straßen über Monate hinweg durchgängig mit Plakaten zugepflastert,
Man kann hier durchaus von einer optischen Umweltverschmutzung sprechen, deshalb ist dringend erforderlich eine Beschränkung der Wahlwerbung herbeizuführen."
So könnte man künftig nur noch auf Werbetafeln an ausgesuchten Standorten plakatiert werde, dies habe zudem den Vorteil für die Parteien, weniger Plakate bedeuten auch weniger Kosten."
Wie wirken Wahlplakate?
Verkehrsteilnehmer fragen sich, wie die Flut von riesigen und kleineren Wahlplakaten - auch an neuralgischen Punkten - mit den vielen Verkehrszeichen und gesetzlichen Bestimmungen zur Verkehrssicherheit in Einklang zu bringen ist?
Diese Plakatierung kostet den Steuerzahler letztlich eine Unsumme von zusätzlichen Euros an Steuergelder.
Die Wirkung von Wahlplakaten ist allerdings unter Experten umstritten.
Die Plakate stehen am Straßenrand, meist etliche neben- und hintereinander.
Man will schließlich nicht, dass sich der politische Mitbewerber allein irgendwo breit macht.
Riesige Wahlplakate sind in diesem Wahlkampf - abgesehen von Inseraten - das Hauptwerbemittel der Parteien, nur muss man sich sicherlich fragen : Was bringt es am Ende, eigentlich?
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