Mit dem Rad über den Kühkopf

Am Neurhein wurde über die Schnakenplage diskutiert.
Gemeinsam mit dem hiesigen Bundestagsabgeordneten Franz Josef Jung hatten sich am letzten Samstag über 30 Radfahrer auf den Weg über den Kühkopf zum Hofgut Guntershausen gemacht. Initiator des Ausflugs waren die CDU-Gemeindeverbände von Stockstadt und Riedstadt gewesen. Die Tour führte zunächst über den Sommerdamm zum Neurhein. Unterwegs hatte Kreistagsabgeordneter Wilhelm Wald Informationen zum Hochwasserschutz und zur Schnakenplage vorgetragen. Dabei forderte er eine Reduzierung der Tabuzonen in schnakenreichen Jahren wie diesem. Beim Regierungspräsidium, wo über die Größe der Tabuzonen entschieden werde, mache man sich keine Vorstellung davon, wie sehr die Lebensqualität der Menschen im Ried derzeit leide.
Über den Apfellehrpfad fuhren die Radler, unter ihnen auch Stockstadts Bürgermeister Thomas Raschel, zum Hofgut Guntershausen. Hier wartete schon Ralph Baumgärtel, der für das Naturschutzgebiet zuständige Forstbeamte. Er führte die Besucher durch den Nordflügel des Hofgutes, wo nach der derzeit laufenden Renovierung ein Besucher- und Informationszentrum entstehen soll. Ralph Baumgärtel erläuterte engagiert und fachkundig den Stand der Renovierungsarbeiten und skizzierte die Planungen für die künftige Nutzung. Zentral sei dabei eine Ausstellung über Hessens größtes Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue, die sich zu einem Magnet weit über die Anliegerkommunen hinaus entwickeln könne. Die Besucher waren von den Räumlichkeiten sichtlich beeindruckt - Neugier auf die weitere Entwicklung wurde geweckt. So bemerkte eine Besucherin am Ende der Führung: „Das will ich mir auf jeden Fall wieder ansehen, wenn es mal fertig ist.“
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