Yachtclub Darmstadt erhält Umweltsiegel

v.l.n.r.: Thomas Schmitt (Leiter der Wasserschutzpolizeistation Ludwigshafen), Birgit Collin-Lange (Europaabgeordnete), Günther Probst (Deutscher Seglerverband), Christel Lenarz (Präsidentin des Hessischen Landesverbandes Motorbootsport), Gisbert König (Präsident des Landesverbandes Motorbootsport Rheinland-Pfalz), Almut Lauenstein (Schriftführerin YCD), Dr. Ralf Kasten (2. Vorsitzender YCD), Dr. Hans-Jürgen Krebs (1. Vorsitzender des Motor-Yacht-Club Worms)
 
Übergabe der Blauen Flagge in Worms
Worms: MYC |

Die Blaue Flagge weht wieder über der Erfelder Kandel

Bereits zum 17. Mal in Folge erhielt der Yachtclub Darmstadt e.V. mit seinem Hafen in Erfelden die so genannte Blaue Flagge, die auch tatsächlich am Flaggenmast des Vereins in Erfelden weht. In einer feierlichen Zeremonie wurde sie dem Verein am vergangenen Wochenende in Worms übergeben.

International für die Umwelt
Seit 1987 gibt es die Blaue Flagge in Deutschland als Auszeichnung für Leistungen in der Umweltarbeit Die "Blaue Flagge"ist das erste gemeinsame Umweltsymbol, das für jeweils ein Jahr an nachhaltige Sportboothäfen und Badestellen in 50 Ländern international vergeben wird. Im Jahr 2016 wehen mehr als 4200 Blaue Flaggen weltweit. Als nichtstaatliche Initiative wirkt die Kampagne "Blaue Flagge" im Sinne der Agenda 21 für einen umweltbewussten Menschen im Umgang mit Landschaft und Natur. Alle mit der "Blauen Flagge" ausgezeichneten Sportboothäfen oder Badestellen müssen jeweils einen umfangreichen Kriterienkatalog erfüllen und ihre vorbildliche Umweltarbeit bei der Umweltkommunikation jährlich erneut nachweisen.
Umweltkommunikation vor Ort
In Orten mit Badestellen oder auf dem Gelände von Sportvereinen, wo die "Blaue Flagge" weht, wer-den Einwohner, Vereinsmitglieder und Gäste zu sensiblerem Umgang mit Umwelt und Natur aufgefor-dert und tragen so zu deren Erhal-tung bei. Aufklärung von Touristen und Einwohnern zu umweltge-rechtem Verhalten sind Schwer-punkte in der Arbeit derjenigen, die diese jährlich verliehene Aus-zeichnung "Blaue Flagge” erhalten. Umweltgerechtes Verhalten in sensiblen Naturbereichen und innerhalb des Fahrreviers sowie die ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen, wie z.B. Altöl und Bilgewasser, ist oberstes Gebot.
Umweltmanagement und Sicherheitsaspekte
Für die mit der "Blauen Flagge" ausgezeichneten Orte ist die Pfle-ge der Badestelle und des Sport-boothafens oberstes Gebot. Sie gewährleisten eine umweltgerech-te Abfallentsorgung. Naturbelas-sene Abschnitte werden durch den Freizeitbereich nicht gefähr-det. Sanitär- und Sicherheitsein-richtungen sind in ausreichender Anzahl vorhanden und allgemein zugänglich Ausgezeichnete wen-den sich der Lösung lokaler Um-weltfragen zu. Anstehende Prob-leme werden offen diskutiert und mit Vertretern von ortsansässigen Einrichtungen, der Wirtschaft und des Gewerbes gemeinsam gelöst.
Badegewässerqualität
Das Wasser der Badestellen, die sich um .die "Blaue Flagge" be-werben, wird entsprechend der EU-Badegewässerrichtlinie nach mikrobiologischen und physika-lisch- chemischen Parametern untersucht. Diese Parameter wer-den nach Grenz- und Richtwerten unterschieden. Für die Auszeich-nung mit der "Blauen Flagge" gelten ausschließlich die an-spruchsvollen Richtwerte, die während der gesamten Badesaison nicht überschritten werden dürfen. Die Abwasserentsorgung wird ebenfalls nach den Anforde-rungen der EU-Abwasserrichtlinie überprüft.
(aus: http://www.blaue-flagge.de/)

Textzusammenstellung und Fotos: Almut Lauenstein



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