Schirmherren aus Stadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg bei den IPO Landesmeisterschaften im Hundesport

Lisa Hochwald bei der Gehorsamsprüfung
Bei den IPO Landesmeisterschaften des Hundesportverbandes Rhein-Main, die vom 5. bis 7. April 2013, unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Partsch für Darmstadt und Landrat Schellhaas für den Landkreis Darmstadt-Dieburg stehen, wird es Hundesport auf hohem Niveau geben. Im Sportgelände der Sportvereinigung Erzahsuen treffen sich Hundesportler aus Hessen zum Vergleich. Als Ausrichter wurde vom Hundesportverband Rhein-Main ( HSVRM ) der Verein der Hundefreunde von Wixhausen und Umgebung e.V. beauftragt.

Zum Bereich der Vielseitigkeitsprüfung gehören drei Abteilungen. Die Fährtenarbeit mit der Anforderung, bei Fährtenlängen von 400-800 Schritten maximal drei Gegenstände auf der Fährte zu finden. Hinzukommen noch Gehorsamsübungen und der Schutzdienst.

Die Vielseitigkeitsprüfungen sind in drei Schwierigkeitsgrade unterteilt. Mensch und Hund lernen als Team die gestellten Aufgaben gemeinsam zu bewältigen. Wie in allen Sportarten erfolgt die Ausbildung spielerisch oder über Leckerchen.

FährteZunächst legt man selbst eine Fährte ( auf einem Feld oder eriner Wiese ), denn schließlich kennt der Hund den Geruch "seines Menschen" sehr gut. So wird der Einstieg erleichtert. Für den Hund gibt es auf jeden Fall am Ende der Fährte ein Erfolgserlebnis ( Leckerchen oder Spielzeug ). Hat er die Grundbedingungen erlernt, wird es langsam schwieriger, aus geraden Strecken werden Wellen, dann gibt es rechte und spitze Winkel - und bei Erfolg ganz viel Lob. Später kann sich aus dieser Abteilung ein "richtiger Profi" entwickeln, der noch drei Stunden nach dem Legen der Fährte eine fast 2 km lange Spur mit Winkeln und Bögen absuchen kann und die dort ausgelegten Gegenstände findet. Anmerkung: Vegewissern Sie sich, dass der Eigentümer des Ackers oder der Wiese ( Landwirt ) einverstanden ist. Auch ist es wichtig mit dem zuständigen Jagdpächter oder Jäger einen engen Kontakt zu haben.

Gehorsam
Zu den Gehorsamsübungen gehören unter anderem die Leinenführigkeit, Unbefangenheit gegenüber anderen Menschen und Hunden, dem Hundeführer auch ohne Leine zu folgen und auch auf Distanz zu gehorchen. Des Weiteren sind Bringübungen in Verbindung mit Sprungübungen über eine Hürde und Kletterwand und die Vereinsamung des Hundes, ohne die Nähe seines Hundeführers, zentrale Bestandteile. Alle Übungen sind natürlich auch im Alltag hilfreich, damit sich das Team "Mensch - Hund" unbefangen in der Umwelt bewegen kann.

Schutzdienst
Gerade in diesem Übungsteil wird der Hund sehr stark gefordert, da er sofort wieder aus Reizsituationen in das erwünschte soziale Verhalten zurückgerufen wird. Ganz entscheidend zur Erlernung dieser Disziplin ist das Wesen des Hundes. Ausgeglichenheit, Nervenstärke und Selbstbewusstsein, gepaart mit Gehorsam gehören zu diesen Voraussetzungen.

Ein Hund, der nicht die Hörzeichen des Hundeführers befolgt, kann eine Vielseitigkeitsprüfung nicht bestehen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.