Vorne hui, hinten pfui!

  Wichtiger Heimsieg für den TSV


Pfungstadt - Einen wichtigen 37:33 (21:18) Heimsieg landete die 1. Herrenmannschaft des TSV Pfungstadt gegen die HSG Fürth/Krumbach. Die von Jens Becker trainierten Odenwälder überraschten den TSV mit einer defensiven Abwehrvariante und fanden besser ins Spiel als der Gastgeber. Fürth führte über die Spielstände 2:4, 5:8 und 7:10 und bestimmte die ersten 15 Minuten der Begegnung. Der TSV Pfungstadt kassierte zu einfache Gegentore und war in der Abwehr gegen die spielfreudigen Gäste meist einen Schritt zu spät. Die HSG nahm in der 14. Minute ihre erste Auszeit. Der TSV brachte mit Joschka Jankovic und Sebastian Avemarie frische Kräfte auf das Feld. Fortan stabilisierte sich die TSV-Abwehr und man fand besseren Zugriff gegen die HSG-Torjäger. Der TSV egalisierte den 3-Tore-Rückstand und ging mit 14:11 erstmals selbst mit drei Toren in Führung. Diese Vorsprung konnte bis zur Halbzeitpause aufrecht erhalten werden, so dass beim Spielstand von 21:18 die Seiten gewechselt wurden. Die zweite Halbzeit begann so wie die erste aufgehört hatte. Beide Mannschaften vernachlässigten die Abwehrarbeit und konzentrierten sich mehr auf das Toreschießen. Der TSV Pfungstadt konnte dank der guten Offensivleistung die 3-Tore-Führung nahezu über die gesamte zweite Halbzeit halten (lediglich beim 28:26 und 29:27 war die HSG an 2 Tore herangekommen). Hauptverantwortlich für die gute Offensivleistung auf Seiten des TSV Pfungstadt war die linke Angriffsseite mit den torhungrigen Bogdan Draskovic (12/3 Tore) und Maximilian Damm (9 Tore). Die HSG ließ sich jedoch nicht abschüttelt, so dass es bis zum Schluss eine offene Partie blieb. Am Ende konnte sich der TSV mit 37:33 durchsetzen und holte zwei wichtige Punkte gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Fürther. „Wir sind erst einmal froh gewonnen zu haben. Uns war im Vorfeld klar, dass sich die Fürther ganz anders präsentieren werden als bei der bitteren Heimniederlage gegen Egelsbach und dass es kein einfaches Spiel wird. Gott sei Dank haben wir im Angriff ein ordentliches Spiel abgeliefert, denn mit der Abwehrleistung und 33 Gegentoren ist es eigentlich schwer das Heimspiel zu gewinnen. Bogdan Draskovic und Max Damm haben ein sehr gutes Spiel abgeliefert und uns in kritischen Phasen über Wasser gehalten. Auch Sebastian Avemarie hat seinen Job hervorragend gemacht. Unter dem Strich denke ich, dass wir verdient gewonnen haben. Vor allem weil wir die Last auf 12 Feldspieler verteilen konnten und die besseren Alternativen hatten als Fürth. Den Fürthern traue ich mit dieser Leistung dennoch den Klassenerhalt zu, zumal sie ab kommender Woche mit Patrick Dreier einen hervorragenden Spieler zurückbekommen und in der Breite dann auch deutlich besser aufgestellt sind.“ Torschützen für den TSV: Daniel Bartylak und Marcel Chantré im Tor, Bogdan Draskovic 12/3, Maximilian Damm 9, Joschka Jankovic 4, Sebastian Avemarie 4, Gabor Kovaci 2, Sebastian Haas 2, Patrick Dold 1, Yasar Cinko 1, Tomasz Jagla 1, Michael Kübler 1, Bryan Janik, Premyslaw Jagla.
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