Angehörige pflegen - eine schwere Aufgabe

Für Familien werden Pflegefälle oft zur Zerreißprobe
Wie ein Damoklesschwert hängt das große Thema "Pflege" über den meisten Familien. Nur die wenigsten Deutschen haben so gut vorgesorgt für den Pflegefall, dass weder sie selbst noch ihre Familien sich um nichts mehr kümmern müssen. Gerade die Finanzierung der Pflege ist für die Familien eine bedeutende Frage. Doch auch die seelische und körperliche Versorgung der Pflegebedürftigen ist wichtig. Hohe Ansprüche werden zudem an die Angehörigen gestellt.

Lange selbstbestimmt wohnen
In einem Chat haben kürzlich Experten aus unterschiedlichen Bereichen Fragen rund um die Pflege beantwortet. Auf www.myinfo.de/pflege kann man die Fragen und Antworten nachlesen. Die meisten Menschen wollen auch im Alter möglichst lange selbstbestimmt wohnen und fragen sich, wie sie das sicherstellen können. Wer in seinen eigenen vier Wänden leben möchte, der kann auf die Unterstützung von caritativen Vereinen, auf engagierte ambulante Pflegedienste oder auf seine Angehörigen setzen. Nur: Die Pflegekosten werden oft zu einem großen Problem. Denn die Leistungen der Pflegepflichtversicherung richten sich nach den gesetzlichen Vorgaben. Doch das Geld reicht selten.

Vorsicht vor der Pflegelücke
Damit keine Pflegelücke entsteht, die die Finanzierung der Pflege infrage stellt, sollte man privat vorsorgen. Eine Möglichkeit, schon heute diese finanzielle Lücke zu schließen, ist eine private Pflegezusatzversicherung. "Mein Tipp: Männer können noch bis 21. Dezember 2012 viel Geld sparen", so Peter Straßer, Münchener Verein Versicherungsgruppe, "denn danach verteuern sich für sie aufgrund des sogenannten Unisex-Urteils der Europäischen Union die Versicherungsbeiträge. Wie hoch die Einsparung sein kann, steht auf www.deutsche-privat-pflege.de - dort kann man auch alles zum Pflege-Bahr nachlesen." Die neue staatliche Förderung der privaten Pflegevorsorge soll ab 1. Januar 2013 in Kraft treten. Gesetzlich wie privat Versicherte werden dann für ihre Pflegevorsorge - unabhängig vom Einkommen - mit monatlich fünf Euro vom Staat unterstützt.
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