„Diesmal hat es nicht gereicht!“

Riedstadt belegt beim Wettstreit mit dem ÜWG Energy Bike den vierten Platz

In den letzten Wochen traten die Städte und Gemeinden im Kreis Groß-Gerau im sportlichen Wettstreit gegeneinander an, mit dem Ziel, möglichst viel Energie auf dem ÜWG Energy Bike zu erstrampeln. Möglich gemacht hat das die Überlandwerk Groß-Gerau GmbH mit ihrer Aktion „Welche Gemeinde hat am meisten Power?“. Am Samstag, 22. September ging der sportliche Wettstreit in Biebesheim zu Ende.

An zentralen Plätzen in den neun teilnehmenden Städten und Gemeinden entwickelte sich das Gastspiel des ÜWG Energy Bikes zu einem sportlichen und gesellschaftlichen Event. Das Rad war mit einem Dynamo und einem Energiezähler ausgestattet. Die Bürgerinnen und Bürger konnten auf diesem Fahrrad Energie für einen gemeinnützigen Zweck erradeln. Mit dem ÜWG Energy Bike erfuhren die Teilnehmer so am eigenen Leib, wie viel Leistung nötig ist, um Strom zu erzeugen.

Je kräftiger die Sportler in die Pedale traten, desto höher die erzielten Wattzahlen. Nach zwei Stunden wurde der Gesamtwert der jeweiligen Stadt oder Gemeinde zusammengerechnet. Der Clou dabei: Die Ergebnisse, die die Bürgermeister „einfuhren“, zählten am Ende doppelt. So konnten viele Bürgerinnen und Bürger ihre Stadt- und Gemeindeoberhäupter selbst einmal im schweißtreibenden Einsatz erleben.

In der Gesamtzeit von 18 Stunden erstrampelten die neun Kommunen insgesamt 5.221,33 Wattstunden (5,22 Kilowattstunden). Diese Strommenge würde ausreichen um zwei Ladungen Wäsche in einem Wäschetrockner zu trocknen, oder fünf Kuchen mit dem Backofen eines Elektroherds zu backen.

Jetzt stehen die Sieger fest: Stockstadt, Trebur und Biebesheim haben die meiste Power und teilen sich die 6.000 Euro Siegprämie. 3.000 Euro gehen nach Stockstadt (723,89 Wattstunden), 2.000 Euro fließen nach Trebur (705,78 Wattstunden) und Biebesheim (678,93 Wattstunden) erhält 1.000 Euro. Die Gelder werden vom ÜWG an gemeinnützige Projekte oder Initiativen nach den Wünschen der siegreichen Kommunen gespendet.

„Diesmal hat es für Riedstadt mit 626,94 Wattstunden nur für einen vierten Platz gereicht“, erklärt Bürgermeister Werner Amend. Im Jahr 2010 konnte die Riedstädter Power noch den zweiten Platz belegen und 2000 Euro an soziale Zwecke verteilen. Auch wenn es diesmal nicht mit einem vorderen Platz geklappt hat, zeigt sich Amend hoch zufrieden mit der Resonanz im Goddelauer Schwimmbad, als das Energiefahrrad dort am 24. August Station gemacht und die Aktion der ÜWG gestartet hatte. Der Rathauschef dankt allen, die mit ihrer Power dabei waren und mitgekämpft haben.
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