Do you speak German?

„Denglisch“: Sinn und Unsinn des Wortmischmaschs

Mit unserem Smartphone sind wir heute überall online und surfen mobil im Internet. Wir facebooken mit Freunden und doodeln, um einen Termin für die nächste Verabredung zu finden. Hat die Bahn mal wieder Verspätung hilft man uns am Service-Point gerne weiter. Während wir warten bestellen wir dann einen Coffee to go und checken noch schnell unsere E-Mails.

Aus unserem Sprachalltag sind Sie längst nicht mehr wegzudenken: Anglizismen. Doch wie sinnvoll ist der Sprachmischmasch? Weshalb wird aus dem einfachen Laden plötzlich ein Shop? Oder wieso bietet der Frisör um die Ecke keine Dauerwelle mehr an, sondern nur noch Permanent Curls? Und wann ist eigentlich aus dem Winter- bzw. Sommerschlussverkauf der Sale geworden? Raucht uns bei all diesen Begriffen nicht schon längst der Kopf und wäre es nicht leichter, wieder zum „Deutsch“ zurückzukehren? Oder geht das etwa nicht mehr?

Befürworter sehen in Anglizismen eine Anreicherung der Sprache. Zudem lasse sich mit englischen Begriffen der Sinn oftmals schneller und konkreter ausdrücken. Die Gegner argumentieren, dass mit den neuen Wortschöpfungen u.a. die Gefahr bestünde, einzelne Personengruppen wie z.B. ältere Menschen auszugrenzen, da Ihnen das Verständnis fehle. Sie warnen vor dem Verfall der Sprache.

Nicht erst seit heute wird über den Sinn und Unsinn der neuen deutsch-englischen Sprachschöpfungen heiß diskutiert. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Bleibt der Südhesse bei seinem „Schobbe“ oder genehmigt er sich lieber einen „Drink“? Schreiben Sie uns Ihre Meinung unter www.mein-suedhessen.de
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Jens Crößmann aus Pfungstadt | 20.05.2013 | 19:40  
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