Landung am Flughafen trotz Nachtflugverbot

Ein Flugzeug von TUIfly landete am 27. Januar nach 23 Uhr ohne Ausnahmegenehmigung und verstieß damit gegen das Nachtflugverbot .
Während Flugzeuge, die nach 23 Uhr starten, in jedem Einzelfall eine Ausnahmegenehmigung brauchen, gibt es für landende Flugzeuge, die planmäßig vor 23 Uhr hätten landen sollen, sich aber verspätet haben, eine pauschale Ausnahmegenehmigung zur Landung bis 24 Uhr.

Im Fall der TUIfly von Montag sollte der Flieger planmäßig in Zweibrücken landen, wurde aber wetterbedingt umgeleitet. Als Ausweichflughafen wurde dem Piloten der Flughafen Köln/Bonn genannt, der Pilot steuerte aber in Absprache mit einem Disponenten von TUIfly Frankfurt an und bekam von der Flugsicherung die Erlaubnis zum Landen.
Wie der Hessische Rundfunk meldete, habe TUIfly erklärt, von dem Nachtflugverbot in Frankfurt in dieser Form nichts gewusst zu haben. Man habe gedacht, zwischen 23 Uhr und Mitternacht dürften alle verspäteten Flugzeuge landen, auch wenn sie Frankfurt ursprünglich nicht als Ziel hatten.

Momentan wird geprüft, ob es zu einem Bußgeldverfahren kommt.
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