Mehr Vertretungslehrer für Hessens Schulen

Zum nächsten Schuljahr stellt Hessen 150 weitere Vertretungslehrer ein. Die Opposition und Lehrerverbände hatten Engpässe kritisiert.

Neben der von der Landesregierung angestrebten 105-prozentigen Lehrerversorgung, entstehen nun 150 neue Stellen für Vertretungslehrer an Hessens Schulen. Dadurch werden im neuen Schuljahr landesweit 300 Vertretungslehrer zum Einsatz kommen. Die Zahl der Lehrkräfte verdoppelt sich nach Angaben des Kultusministeriums hiermit. Es ist vorgesehen, dass die neuen Vertretungslehrer Beamtenstellen bekommen und die Zusage, nach einigen Jahren an einer Schuler fest zugeordnet zu sein.

In vielen Regionen Hessens, besonders in Frankfurt und Offenbach, ist es immer schwieriger, Lehrerinnen und Lehrer zu finden, die bereit sind befristet oder nur für wenige Schulstunden zu arbeiten. Aus diesem Grund habe man sich entschlossen, dieses Angebot zu machen, so Kultusministerin Nicola Beer. So bekämen Schule und Lehrkräfte mehr Planungssicherheit.

Der Mangel an Vertretungslehrern in Hessen wurde zuletzt immer wieder von Opposition und Lehrerverbänden kritisiert. Insbesondere an Grundschulen komme es demzufolge immer wieder zu Engpässen.
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