Peugeot: Neue Modelle, neue Zahlen

Bisher folgten die Zahlen der Peugeot-Modelle einem klaren Konzept: Die erste Ziffer bezeichnete das Segment, die Null in der Mitte ist das patentierte Markenzeichen, die letzte Ziffer gab Aufschluss über die Generation des Modells. Dies wird sich in Zukunft ändern. Die letzte Zahl markiert künftig nicht mehr die Epoche, sondern die Preisklasse des Modells.

Handelt es sich um ein preisgünstiges, internationales Modell, das auch in Ländern mit einer weniger kaufkräftigen Klientel verfügbar ist, wird eine 1 vergeben. Ein solches soll der kommende 301 sein: ein günstiger Volumenbringer auf breitem, interkontinentalen Parkett und natürlich für die ost- und südeuropäischen Märkte. Höherpreisige Offerten aus dem klassischen Kernportfolio tragen die Acht am Ende.

Und bei der Acht bleibt es auch – selbst die in Zukunft erscheinenden Nachfolger jener Fahrzeuge, die bereits eine Acht in der Bezeichnung tragen, werden diese also behalten und nicht wie früher mit jeder neuen Segment-Auflage um eine Zahl hochaddiert. Damit ist eingetreten, was ohnehin absehbar war, schließlich wären dem Hersteller bei dieser Art Nomenklatur bald die Nummern ausgegangen – man hätte wieder auf Sonderformen zurückgreifen müssen wie beim 309 in den Achtzigerjahren.

Übrigens hätte auch der Nachfolger des jetzigen 308 wieder 309 heißen müssen, aber spätestens danach wäre eine abweichende Bezeichnung fällig gewesen, da in der Mitte stets die Null oder aber Doppelnull stehen muss. Genau die jedoch ist reserviert für Crossover-Modelle.
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