Senioren: Keiner wie der Andere

Diese Seniorin genießt die Sonnenseite Ihres Lebens (Foto: pixelio)

Der Anteil der Menschen über 65 Jahre in Darmstadt betrug Anfang 2011 fast 20 Prozent (ca. 27.500 Menschen). Die Darmstädter Seniorinnen und Senioren stellten damit neben den 30 bis 65-Jährigen die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe dar.

"Keiner wie der Andere" gilt in keiner Lebensphase so sehr wie im dritten und vierten Lebensalter. Ältere Menschen haben durch ihre langen Lebenserfahrungen sehr individuelle Vorstellungen von ihrem Leben.

Dies trifft um so mehr für unterschiedliche Lebenslagen zu, in denen beispielsweise nach einem langen Arbeitsleben der Wunsch besteht, für sich neue Ziele und Aufgaben zu entwickeln, sowie an der gesellschaftlichen Gestaltung des Lebens im Alter selbstbestimmt mitzuwirken. Im Kontakt und Austausch miteinander können dabei weitere Quellen der Teilhabe in der Gemeinschaft liegen. Das Leben dabei selbstständig zu gestalten, ist ein grundlegendes Bedürfnis (auch) älterer Menschen.

In Situationen, in denen individuelle Unterstützung und Hilfe notwendig wird, ist dies in gleichem Maße zu berücksichtigen. Die hierzu erforderlichen Angebote danach auszurichten und am Bedarf älterer Menschen zu orientieren kann als übergreifende Aufgabe, der damit befassten Anbieter und Einrichtungen verstanden werden. Dies gilt insbesondere für Menschen in ihrer letzten Lebensphase und demenziell Erkrankte.

Die Darmstädter Altenarbeit hat sich zum Ziel gesetzt, unter den genannten Prämissen auf der sozialen, der kulturellen und der gesundheitlichen Ebene den Menschen gerecht zu werden. Beratungs- und Servicezentrum (BuS)

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