Wie kommt der Koch zum Stern?

Kreativität zählt! (Foto: pixelio)

Es geht jedem leicht über die Lippen: "Das ist ein richtiger Sternekoch!"
Doch haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie aus einem gewöhnlichen Koch ein Sternekoch wird?
Die Sterne, die seit 1966 vom französischen Restaurantführer "Michelin" verliehen werden, gelten als hohe Auszeichnung. Und wer einmal einen Stern erhalten hat, kann sich bezüglich dessen Verweilen nicht sicher sein - bei nachlassender Qualität kann er ebenso schnell entzogen werden, wie er einst verliehen wurde.
Die Anforderungen sind heute anders als noch zu Anfangszeiten. Stand damals vornehmlich die feine französische Küche im Vordergrund, wird heute in Zeiten der Globalisierung Wert auf internationale Küche gelegt. Piekfein muss es nicht mehr sein, dafür originell und interessant.
Kriterien für die Verleihung eines Sterns sind zunächst die Qualität und Frische der Produkte - Massentierhaltung zum Beispiel wird nicht gerne gesehen.
Weiter geht es mit der fachgerechten Zubereitung der Produkte. Hierbei ist die Kreativität des Kochs gefragt, denn um einen Stern zu erhalten, muss man sich von den Konkurrenten hervorheben.
Als drittes Kriterium gilt die Beständigkeit. Das Essen in Sternerestaurants muss stets die gleiche gute Qualität vorweisen, egal zu welcher Tageszeit oder ob es sich nun um ein Hauptgericht oder ein Dessert handelt.
Sind all diese Kriterien erfüllt wird der Stern verliehen - es ist jedoch wesentlich leichter, ihn zu bekommen, als ihn zu behalten. Übrigens: Deutsche Sternerestaurants finden sich nicht nur in Weltstädten wie Berlin oder München, sondern auch ganz in der Nähe: Erst kürzlich erhielt ein Koch im hessischen Langen seinen dritten Stern.

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2 Kommentare zum Beitrag
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Heinz Müller aus Erbach am 19.02.2012 um 16:00 Uhr  
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Sabine Rippberger aus Griesheim am 27.02.2012 um 10:09 Uhr  
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