Lebhafte Jahreshauptversammlung beim NABU

Der NABU Groß-Bieberau hält seine Jahreshauptversammlung traditionell bereits im Januar des neuen Jahres ab. In der Gaststätte „Zum Deutschen Haus“ konnte der Vorsitzende, Karl Dieter Hach, von den 120 NABU-Mitgliedern in Groß-Bieberau beachtliche 20 Mitglieder begrüßen. Im Rahmen der üblichen Tagesordnung berichtete er über die Aktivitäten der Ortsgruppe im vergangenen Jahr. Der Bericht des Vogelschutzbeauftragten Georg Dietrich, Rodau, schloss sich an. Horst Merz erzählte Neues zu den Bibern in der Gersprenz. Immerhin ist das seit ca. 1600 ausgestorbene Wappentier Groß-Bieberaus bei uns wieder heimisch.
Im NABU-eigenen Grundstück im Wolfsgraben wurden im Frühjahr die Obstbäume geschnitten. Darüber hinaus hat sich der Verein der Obstbäume unterhalb des Rückhaltebeckens angenommen. Hier wurde zunächst der in den vergangenen Jahren stark ausgetriebene Wildwuchs beseitigt. Eine Spende der Wasserschutzbehörde kam dem Vereinsetat zu gute. Zu den Hauptarbeiten zählt auch alljährlich die Reinigung von über 100 Nistkästen, die in der Gemarkung aufgehängt sind. Der Vorsitzende dankte seinen Leuten für die geleistete Arbeit, besonders Georg Heinlein für Mäharbeiten und den Krötenschutz am Eisteich. Warum quer über den Forstberg Zäune errichtet wurden, konnte Forstmeister Coumont schnell beantworten. Die Sektoreneinteilung dient der leichteren Beweidung durch die dort eingesetzten Ziegen. Das Wild wird dadurch nicht behindert.
Zum Programm des NABU-Ortsvereins gehören auch alljährlich natur- und vogelkundliche Führungen. Sie sind interessant und werden fachlich qualifiziert geführt. Hier wünscht man sich eine stärkere Beteiligung.
Zu den Finanzen der Ortsgruppe gab der Kassenwart Georg Ganß seinen Bericht. Die Kassenreserven erhöhten sich 2012 leicht. Die Kassenprüfer Carola Kanski und Erich Niebel bestätigten die Ordnungsmäßigkeit. Dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt. Als weiterer Beisitzer wurde Heinz Schürmann in den Vorstand gewählt. Er soll sich künftig um eine stärkere öffentliche Darstellung der örtlichen NABU-Arbeit kümmern.
Im neuen Jahr soll die Arbeit in gewohnter Weise fortgesetzt werden. Mit einer kleineren finanziellen Spende will man die Naturschutzmaßnahme im Bahnhof Mümling-Crumbach, in dem Fledermäuse ansässig sind, unterstützen.
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