Sizilien – großes Theater und süßes Leben Eine Panorama-Multivision von Michael Murza.

(Foto: Michael Murza)
 
(Foto: Michael Murza)
Kleinostheim. Sizilien und die Liparischen (Äolischen) Inseln sind das Ziel einer Leinwandreise, die der Kleinwallstädter Reisejournalist und Fotograf Michael Murza am Mittwoch, 04.11.15 um 15.00 und 19.00 Uhr im Café Zimt in Kleinostheim vorstellen wird.

„Italien ohne Sizilien macht gar kein Bild in der Seele; hier ist erst der Schlüssel zu allem“, so schwärmte einst der deutsche Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe während seiner großen Italienreise 1787.

Naturliebhaber schätzen den „Garten des Mittelmeers“, wie Sizilien auch genannt wird, wegen der üppigen Vegetation. Im Frühling wird der Reisende von einer Vielzahl an Wildblumen wie Orchideen, Jasmin oder Bougainvillea begrüßt. Das ist auch die Zeit der Orangenernte. Zitronen werden sogar bis zu viermal im Jahr geerntet. Die fruchtbaren vulkanischen Lavaböden an den Hängen des Ätnas machen es möglich.

Das geografisch markanteste Merkmal Siziliens ist der aktive Vulkan Ätna, der mit 3345 m zugleich die höchste Erhebung der Insel bildet. Weitere aktive Vulkane befinden sich auf den vorgelagerten Äolischen Inseln im Nordosten – Stromboli ist sicherlich der Bekannteste.

Aber auch Kulturinteressierte kommen voll auf ihre Kosten. Die zentrale Lage Siziliens im Mittelmeer hat die wechselhafte Geschichte dieser Insel geprägt. Griechen, Römer, Araber, Normannen und Staufen
traten als neue Eroberer auf und haben ihre Spuren in der Kultur Siziliens hinterlassen. Die eindrucksvollsten Zeugnisse dieser Epochen stehen heute unter dem Schutz der UNESCO und sind viel besuchte Weltkulturgüter: Das Tal der Tempel bei Agrigent, die Barockstädte im Val di Noto oder die normannisch-arabischen Bauwerke in der Provinz von Palermo gehören dazu.

Palermo – die Hauptstadt Siziliens – bietet derart viele Attraktionen, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll: Das Porphygrab des Stauferkaisers Friedrich II., schreiend bunte und duftende orientalische Märkte, der Goldglanz der byzantinischen Mosaiken in den vielen Kirchen, eine Anti-Mafia-Kultur, eine junge Kunstszene und das größte Opernhaus Italiens. Diese Sehenswürdigkeiten sollte sich der Sizilienreisende nicht entgehen lassen.

Von dem malerischen Ort Cefalú an der Nordküste Siziliens geht es weiter zu den Äolischen Inseln: Stromboli, Lipari und Vulcano stellt der Reisejournalist vor. Die Inselgruppe ist von außergewöhnlicher Schönheit und gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe. Bis in die 50er Jahre befanden sich die 7 Inseln in einer Art Dornröschenschlaf. Die Wende kam 1949 als Roberto Rossellini zusammen mit der Hollywood-Diva Ingrid Bergmann den Film "Stromboli - Gottes Erde" drehte. Seither kommen Besucher aus der ganzen Welt, um das Naturspektakel Stromboli selbst erleben zu können.

Sizilien, so resümiert Michael Murza, überrascht immer wieder mit Unerwartetem und ist facettenreicher, als sich das so mancher vorstellt ...

Der Eintritt ist kostenlos. Sitzplatzreservierung unter Tel. 06027-409721. Online-Platzreservierung und weitere Infos zum Vortrag unter www.stewa.de. (Stewa Touristik)
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