GHS Schulelternbeiratssitzung mal anders…

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Foto: Referent und SEB-Vorstand der GHS v.l.n.r. Karlheinz Langen (Kassen-/Pressewart), Holger Rolfs (Stellvertr. Vorsitzender), Ottmar Haller (Referent). Juliane Knechtel (SEB-Vorsitzende), Nadja Zoch (Schriftführerin), Arndt Dittrich (WEB-Master)
Griesheim. Zu einer Arbeitssitzung traf sich der Schulelternbeirat (SEB) der Gerhart-Hauptmann-Schule (GHS), die diesmal nach einem anderen Ablauf verlief. Nach einem kurzen Bericht über Neuigkeiten in der Schulgemeinschafft übergab die SEB-Vorsitzende Juliane Knechtel das Wort an den externen Referenten Ottmar Haller. Während seiner vierjährigen Amtszeit als Vorstandsvorsitzender des Kreiselternbeirates Darmstadt-Dieburg war er in zahlreichen Gremien des Schullebens aktiv. Sein Thema in der GHS war: „Aufgaben und Rechte des Schulelternbeirates“. Diese sind im hessischen Schulgesetz beschrieben und bestehen im Wesentlichen aus Zustimmungs-, Anhörungs-, Initiativ-, Informations- und Beanstandungsrechten. In einem lebhaften Vortrag, der mit zahlreichen Beispielen gespickt war, die Ottmar Haller in vielen Jahre als Klassen- und Schulelternbeirat gesammelt hatte, wurden trockene Paragrafen mit Leben gefüllt. Laut hessischem Schulgesetz sind zutimmungspflichtige Maßnahmen durch den SEB mit dem Ziel einer Verständigung zu erörtern. Dies setzt in der Regel ein Aufeinanderzugehen von allen Beteiligten (Schulleitung, Lehrkräfte, Elternvertreter und Eltern) voraus.
Ottmar Hallers wichtigste Botschaft betraf die Gesprächskultur, insbesondere den Umgang bei Beschwerden. Hierzu ist eine positive, vorurteilsfreie Einstellung gepaart mit konstruktiver Kritik erforderlich. Er brachte es auf den Punkt: „Der Schlüssel zum Erfolg sind Lob und Wertschätzung mit der Einstellung: Du bist o. k. – Ich bin o. k.“
Kleine Exkurse über die Aufgaben des SEB-Vorstandes, der Klassenelternbeiräte und der Schulkonferenz rundeten den gelungenen Vortrag ab.

Im Anschluss an den Vortag hatte der SEB-Vorstand einen Workshop vorbereitet.
Zunächst wurden Arbeitsgruppen gebildet und die Klassenelternbeiräte sollten sich zu zwei Fragen Gedanken machen:
• Was ist uns wirklich wichtig?
• Wofür soll sich der SEB-Vorstand mit welcher Priorität einsetzen?
Anschließend präsentierte jeweils ein Mitglied aus jeder Gruppe die Ergebnisse dem Auditorium.
Auf einer Pinnwand wurden die Ergebnisse strukturiert und jeder hatte die Möglichkeit, durch die Vergabe von Punkten ein oder mehrere Themen zu priorisieren. Zufrieden mit der regen Beteiligung resümierte die SEB- Vorsitzende Juliane Knechtel: „Durch diese Arbeitssitzung hat der SEB wichtigen Input erhalten, was den Eltern wirklich am Herzen liegt. Damit können wir sicherstellen, dass der SEB-Vorstand die richtigen Themen bearbeitet.“
Weitere Informationen über die Gerhart-Hauptmann-Schule finden Sie auf der Homepage: www.ghs-griesheim.eu
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