Griesheimer Gewerbeverein, Merck, Lidl & Co in der GHS

Foto: vordere Reihe v.l.n.r. Karlheinz Langen (SEB Kassen-/Pressewart), Michelle Mönch und Jörg Mönch (beide Dt. Vermögensberatung) Hintere Reihe v.l.n.r. Roland Plank (Lidl), Kerstin Höch (Realschulzweigleiterin GHS), teilw. verdeckt Sabrina Sanderbeck (Merck), Juliane Knechtel (SEB-Vorsitzende), Roland Busch (S.H.S.-Studio 12), Christian Wetter (Erlebniskreateure Eventmarketing)
Griesheim. Zu einem besonderen Elternabend lud der Schulelternbeirat (SEB) alle Eltern und Schüler ab der Jahrgangsstufe 8 in die gut besuchte Aula der Gerhart-Hauptmann-Schule (GHS) ein.
Nach der Begrüßung durch Kerstin Höch (Realschulzweigleiterin GHS) stellte SEB-Vorsitzende Juliane Knechtel die Frage: „Wie lange dauert der erste Eindruck?“ Dies war der Einstieg zum Thema Praktikum und Ausbildungsplatz. Nach kurzer Vorstellung der Agenda übergab Frau Knechtel das Mikrofon an Sabrina Sanderbeck (Referentin für Ausbildungsmarketing bei Merck). Sie stellte kurz das Unternehmen Merck mit seinen Ausbildungsmöglichkeiten vor, die man in vier Bereiche unterteilen kann: Kaufmännische Berufe, Laborberufe, Technische Berufe und Produktions-technische Berufe. Bei exzellenten Leistungen sind auch duale Studiengänge mit Auslandseinsatz und Bachelor-Abschluss möglich. Bewerbungen sollten ca. ein Jahr vor dem Praktikums-/Ausbildungsbeginn geschrieben werden. Sie sind bei Merck nur online über das Portal www.come2merck.de möglich.
Danach begann Roland Plank (Ausbildungsleiter bei Lidl) seine Präsentation mit einem lebhaften Rollenspiel. Hierbei mussten Schüler in einer typischen Ladensituation auf die Kritik eines Kunden reagieren. Er betonte, dass situative Fragen auch im Bewerbungsgespräch gestellt würden. Deren geschickte Lösung ist oft wichtiger als beste Noten. Ferner legt Lidl Wert auf: Zuverlässigkeit, Offenheit für Neues, Kommunikations- und Teamfähigkeit, Selbstständigkeit sowie Freude an Verantwortung.
Darüber hinaus erwartet man beim Vorstellungsgespräch gute Umgangs-formen und eine gute Vorbereitung auf das Unternehmen mit Wissen auch aus dem Handelsumfeld. Bei Lidl sind je nach Einsatzort (Filiale, Regionalgesellschaft und Hauptsitz) verschiedene Ausbildungen möglich. Zudem brachte Herr Plank eine hilfreiche Bewerbungsmappe mit, die nicht Lidl-spezifisch ist, sondern Jugend-lichen einen generellen Leitfaden bietet, worauf sie bei einer Bewerbung zu achten haben. Auch Lidl bevorzugt die Online-Bewerbung auf jobs.lidl.de oder per E-Mail an bewerbung.wol@lidl.de, aber auch die traditionelle Bewerbung sei möglich.
Als nächstes zeigten drei Mitglieder des Griesheimer Gewerbevereins, dass es auch zahlreiche Praktikums- und Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort gibt. Sie betonten, dass Dienstleistungen sich am Kunden orientieren müssen. Veranstaltungstechnik, Firmen-events und Vermögensberatung würden häufig am Abend und am Wochenende nachgefragt. Hier erwartet man auch vom Praktikanten Flexibilität und die Zurückstellung von privaten Terminen.
Roland Busch (1. Vorsitzender des Gewerbevereins Griesheim) stelle zunächst seine Unternehmen vor: Veranstaltungstechnik, Case-Bau, Ton-Studio und WEB-Shop bieten sehr unterschiedliche Dienstleistungen an und eröffnen damit vielfältige Praktikumsmöglichkeiten. Für ihn entscheidet es sich im persönlichen Gespräch, ob ein Kandidat für einen Praktikumsplatz geeignet ist. Weitere Informationen unter: www.shs-studio12.de
Die Firma von Christian Wetter „Erlebniskreateure Eventmarketing GmbH“ ist spezialisiert auf Firmenevents, Produktpräsentationen, Messen und Roadshows. Hier können Praktikanten Locations und alle Elemente/Lieferanten eines Events recherchieren und bei dessen Planung mitwirken. Auf- und Abbau in der Location, sowie Dokumentation gehören ebenfalls dazu. Bei Christian Wetter ist auch ein telefonischer Erstkontakt möglich. (www.erlebniskreateure.de)
Jörg Mönch und Michelle Mönch rundeten das Bild mit einen Einblick in die Deutsche Vermögensberatung ab. Sie zeigten den Schülern mit einigen Fragen auf, wie man sich Klarheit bei der Wahl des richtigen Praktikumsplatzes verschafft. Ihre Botschaft war: Kreativität, Flexibilität, Anerkennung, lebenslanges Lernen und die Möglichkeit, sich persönlich weiterzuentwickeln, sind neben der Bezahlung wichtige Kriterien bei der Berufswahl. Kurzgesagt: Arbeit soll Spaß machen – nur dann wird man dabei langfristig erfolgreich sein. (www.dvag.de/joerg.moench)
Zahlreiche positive Rückmeldung auf den Feedback- Bögen bescheinigten den Referenten und dem SEB-Vorstand eine erfolgreiche Veranstaltung.
Weitere Informationen über die Gerhart-Hauptmann-Schule finden Sie auf der Homepage: www.ghs-griesheim.eu
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