Lizz Wright und Gregory Porter in der Alten Oper in Frankfurt: Jazz Not Jazz

Bringt den Soul, den Blues und den Jazz zum Opernpublikum: Gregry Porter in Frankfurt in der Alten Oper. (Foto: Blue Note Records)
Ladies first, aber auf wundersame Weise ist Gregory Porter mittlerweile bekannter in Deutschland als die Frau, deren Alben bereits in den Nullerjahren bei Insidern aus der gepflegten Soul-Jazz-Szene auf offene Ohren stießen.

Porter hat längst zu ihr aufgeschlossen: sein aktuelles Album "Liquid spirit" war in diesem Frühjahr Lieblingskind des deutschen Feuilletons und wurde für den einzigen relevanten Musikpreis dieses Landes nominiert, den "Preis der deutschen Schallplattenkritik" (Nominierung für die Bestenliste).

Zudem erklärte der Mützenträger im Sommer auf arte denjenigen den Unterschied zwischen Soul und Gospel, welche nicht viel tiefer in die Black Music einsteigen als auf Pegeltände wie Amy Winehouse und Adele. Jetzt wird Porters LP sogar auf Sat 1 beworben. Dafür kann der Amerikaner nichts und immerhin zeigt der Sender auch Serien wie "Homeland" oder "House of cards".

“JazzNights 2013″ featuring Lizz Wright & Gregory Porter

Seit Donnerstag (14. November 2013) ist Gregory Porter in Deutschland unterwegs, um seine anspruchsvolle Legierung aus Jazz, Blues und Soul live zu präsentieren. Gemeinsam mit Lizz Wright gastierte er am Dienstag (19. November) in der Alten Oper in Frankfurt. Muss man gesehen haben. Meint das Feuilleton.
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