Mörfelden-Walldorf: Landesbüro vom „Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.“ eröffnet

Erster eigener PdSK-Standort in Hessen: Landesbüro in Mörfelden-Walldorf (Foto: Preis der deutschen Schallplattenkritik)
In Mörfelden-Walldorf nahe Frankfurt hat die gemeinnützige Vereinigung der deutschsprachigen Kritiker ihr erstes hessisches Landesbüro eröffnet. Es nahm am 10. September seine Arbeit auf.

Hintergrund ist ein Beschluss der PdSK-Mitgliederversammlung in Bonn, wo der von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, geförderte Verein seine Bundesgeschäftsstelle unterhält.

Erstes Landesbüro in Hessen

Mit dem neuen Landesbüro will der Verein in dem Bundesland Hessen mit seinen renommierten kulturellen Zentren wie Frankfurt, Wiesbaden und Kassel stärker und direkt präsent sein. Zudem plant das Landesbüro, Veranstaltungen, Seminare und sogenannte „Quartette der Kritiker“ durchzuführen. Angedacht ist zudem, in Bildungseinrichtungen wie Schulen über Kunstkritik zu informieren.

PdSK-Landesbüro will sich in kulturpolitische Debatte einmischen

Landesbüro-Leiter Fuchs sagte bei den Feierlichkeiten zur Eröffnung: „Die 156 Journalisten und Kritiker unseres Vereins aus Deutschland, Österreich und der Schweiz blicken auf eine jahrzehntelange Tradition zurück, die bis ins Jahr 1963 reicht. Wir sind völlig unabhängig und urteilen ausschließlich nach künstlerischer Qualität. Die Arbeitsweise unserer 32 Fachjurys von U- und E-Musik bis Hörbuch, wie unsere Bestenlisten entstehen, nach welchen Kriterien Jahrespreise vergeben werden – das und mehr wollen wir ab sofort auch direkt in Hessen erklären."

Nach den Worten des Landesbüro-Leiters will man an Ort und Stelle Ansprechpartner für Kunst- und Kulturinteressierte sein. Schon vor der Eröffnung des Landesbüros habe man in Hessen zu „Quartetten der Kritiker“ eingeladen, z.B. auf der Musikmesse in Frankfurt. Diese unterhaltsamen und pointierten Diskurse von Journalisten des Feuilletons wolle das Landesbüro gemeinsam mit hessischen Akteuren sowie Partnern aus Presse und Rundfunk weiterentwickeln. Zudem wolle man eine vernehmbare Stimme im kulturellen bzw. kulturpolitischen Diskurs in Hessen werden.
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