Moses Pelham in Frankfurt mit Goetheplakette geehrt

(Foto: Stadt Frankfurt (Heike Lyding))

Von Rödelheim in den Römer: Das Urgestein des deutschen Hip-Hops ist am Montag (6. November 2017) für sein künstlerisches Schaffen mit der Goetheplakette ausgezeichnet worden.

In seiner Laudatio sagte Frankfurts Oberbürgermeister Feldmann: „Mit seinen Texten und Kompositionen schafft Moses Pelham außergewöhnliche Hörerlebnisse. Er ist Frankfurter aus Leidenschaft und bringt seine Geschichte und Kunst in Verbindung zu seiner Heimatstadt“.

Der Produzent, Autor, Komponist, Rapper und Labelbetreiber schöpfe aus seinem gesellschaftlichen Umfeld Inspiration, er verarbeite Erlebnisse und Situationen in einem kreativen Akt. Als Künstler stehe er für direkte und authentische Texte, vielschichtige Musik und mitreißenden Sound, so Feldmann.

Neues Album "Herz" auf der PdSK-Longlist

Moses Pelham kam 1971 in Frankfurt auf die Welt. Mit dem Rödelheim Hartreim Projekt gilt er als Wegbereiter des Deutsch-Raps. Pelham betreute auch die Frankfurterin Sabrina Setlur von "Schwester S" bis zur neuen "S-Klasse" und machte Xavier Naidoo groß.

Sein aktuelles Album "Herz" kam im Herbst auf die Longlist des Preises der deutschen Schallplattenkritik e. V.

Der Frankfurter Magistrat hatte am 22. September beschlossen, Pelham die diesjährige Goetheplakette zu verleihen. Der Rapper reiht sich damit ein in eine Riege prestigeträchtiger Persönlichkeiten wie der Philosoph Adorno, der Literatur-Kritiker Ranicki und der DJ Sven Väth - ebenfalls ein Frankfurter Urgestein.
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