Neue Ausstellung in Ober-Ramstadt

Ausstellung: Mayer - Lichtenberg und der Mond bis 9. Juni 2013
Die Astronomen haben schon immer den Mond als Anhaltspunkt für Beobachtungen benutzt. Mit der Erfindung der Fernrohre Anfang des 17. Jahrhunderts konnten estmals auch Mondkarten erstellt werden, deren Genauigkeit jedoch noch zu wünschen übrig ließ. Erst Tobias Mayer, einem Freund von Georg-Christoph Lichtenberg, gelang es durch akribische Beobachtungen und mit Hilfe selenographischer Längen- und Breitenkreise, eins sehr genaue Generalkarte des Mondes anzufertigen. Die Koordinaten "selenographische Länge und Breite" entsprechen der geografischen Länge und Breite auf der Erde. Als Professor unterrichtete Tobias Mayer seit 1751 Mathematik und Astronomie in Göttingen. Nach seinem frühen Tod erwarb die Akademie der Wissenschaften in Göttingen die hinterlassenen Schriften von der Witwe Mayers. Lichtenberg beantragte ihm die Unterlagen zur Veröffentlichung zu überlasse, was auf Anraten des englischen Königs Georg III. auch geschah.

Am Sonntag den 19. August um 15 Uhr eröffnet der Vorsitzende des Vereins für Heimatgeschichte Heinrich Lautz die Ausstellung. Im Anschluss daran führt Martel Döring die Leiterin der Lichtenberg-Sammlung, die auch für das Ausstellungskonzept verantwortlich zeichnet, in die Ausstellung ein.
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