Ach wie gut, dass niemand weiß…

Steuersünder in Not: Was sagt Südhessen dazu?

Jetzt wird’s ungemütlich! Weltweit zittern im Moment tausende von Steuersündern. Der Grund: Eine anonyme Quelle hat internationalen Medien vertrauliche und höchst brisante Dateien zugespielt.

Der Datensatz umfasst rund 130.000 Namen von Personen sowie Firmen aus mehr als 170 Ländern und bringt die geheimen Geschäfte mit sogenannten Offshore-Firmen ans Licht, so die Berichte in den Medien. Große Vermögen wurden in der Vergangenheit auf diese Weise „versteckt“. Namen von Oligarchen, Waffenhändlern, Finanzjongleuren und Präsidenten befänden sich in den Unterlagen. Darunter sollen Hunderte Deutsche zu finden sein. Vielleicht sogar aus Südhessen?

Inzwischen wird das Datenleck von europäischen Fachleuten mit dem Auftauchen der Steuer-CD vor einigen Jahren verglichen. Damals gerieten Lichtenstein und die Schweiz unter Druck. Die aktuelle Enthüllung heizt die Diskussion um Steueroasen erneut an. So sollen laut BILD.de die Bundesbürger vermutlich mehrere hundert Milliarden Euro Schwarzgeld im Ausland angelegt und somit am deutschen Fiskus „vorbeigeschmuggelt“ haben.

Was sagen Sie dazu? Was denken Sie bei den Begriffen Offshore-Leaks, Steueroasen, Trusts und Briefkastenfirmen? Finden Sie es gerecht, Steuersünder an den Pranger zu stellen? Oder geht Ihnen dieses Vorgehen zu weit und Ihnen ist der Datenschutz wichtiger? Schreiben Sie uns als Bürgerreporter unter www.mein-suedhessen.de Ihre Meinung.
3 Kommentare
586
Wilfried Busch aus Pfungstadt | 08.04.2013 | 14:30  
Redaktion mein südhessen aus Darmstadt | 10.04.2013 | 11:35  
15
Friedrich Blaul aus Erfelden | 13.04.2013 | 13:06  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.