Landrat Klaus Peter Schellhaas fordert südhessischen Schulterschluss

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg will die Mittelkürzungen der Bundesregierung nicht sang- und klanglos hinnehmen. Die heute (Freitag, 9. September) bekannt gewordenen Verschiebungen und Streichungen von Bauvorhaben aus dem Investitionsplan des Bundesverkehrsministeriums seien eine gelbe Karte für die Region, sagte der Landrat Klaus Peter Schellhaas.

Im Investitionsrahmenplan sind sowohl die Bahnstrecke von Frankfurt nach Mannheim und damit der ICE-Halt in Darmstadt sowie die umstrittene Darmstädter Nordostumgehung nicht mehr enthalten.

„Vor allem mit Blick auf den ICE-Halt stehen wir damit kurz vor dem Platzverweis“, warnt Landrat Schellhaas.

Umgehend müsse es nun Gespräche mit den handelnden Akteuren aus Politik und Wirtschaft geben, um zu retten, was noch zu retten sei.

Das Streichkonzert aus Berlin sei ein heftiger Warnschuss, der die Reihen in der Region nach ewigen Diskussionen um alle möglichen ICE-Varianten endlich schließen muss. Es müsse verhindert werden, dass das südliche Südhessen als der große Verlierer vom Platz schleiche.
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