"Liebe auf den 2. Blick": Hessisches Finanzplatzkabinett tagt in Brüssel

Gemeinsam für Frankfurt als EBA-Standort: Staatssekretär Steffen aus Berlin, Ministerpräsident Bouffier und Wirtschaftsminister Al-Wazir (v. l.). Rechts im Bild: Regierungssprecher Bußer.
Hessen intensiviert die Bemühungen für eine Ansiedlung der europäischen Bankenaufsicht.

Dazu beriet das Finanzplatzkabinett am Mittwoch in der belgischen Stadt mit Verhandlungsführern der Brexit-Gespräche sowie Vertretern des Bundesfinanzministeriums.

Der hessische Ministerpräsident Bouffier und Wirtschaftsminister Al-Wazir sprachen im Anschluss von einem "Blick in den Maschinenraum des Brexit" und in Bezug auf Frankfurt von einer "Liebe auf den 2. Blick".

Man stehe im Wettbewerb vor allem mit Paris, agiere auch deswegen unterhalb der Schwelle der Überheblichkeit. Stattdessen stelle das Land Hessen seine Standortvorteile heraus, z.B. die EZB und die Bundesbank, die ihren Sitz in Frankfurt haben.

Die Wiese sei grün, müsse aber noch beackert werden, hieß es.

Bouffier und Al-Wazir teilten zudem mit, dass auf eine Bewerbung für den Sitz der europäischen Arneimittel-Aufsichtsbehörde verzichtet werde.
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