Offenbach wird Optionskommune: MainArbeit wechselt in kommunale Trägerschaft

Am 1.Januar 2012 will Dr. Matthias Schulze-Böing, Geschäftsführer der MainArbeit, gemeinsam mit seinen Mitarbeitern die Arbeit am neuen Standort aufnehmen. Mit dem Umzug werden die Außenstellen der MainArbeit an einem Ort konzentriert.

Die Stadt Offenbach hat sich ab 2012 für die Übernahme der Trägerschaft für das SGB II in alleiniger Trägerschaft entschieden. Die Vorteile hierfür liegen auf der Hand: die Kommune kann schneller auf die Gegebenheiten des örtlichen Arbeitsmarktes reagieren. „Damit beschreiten wir einen neuen Weg, denn die Option erlaubt eine eigene Steuerung. Außerdem hat Offenbach große Erfahrung in der Arbeitsvermittlung, psychosozialer Unterstützung und Hilfen bei der Kinderbetreuung.“ so Birgit Simon.

Die MainArbeit ist bis auf weiteres Montags ab 13.00 Uhr und den ganzen Mittwoch für den Publikumsverkehr geschlossen.

Das Gebäude der Bundesagentur für Arbeit in der Domstraße bleibt auch in Zukunft zentrale Anlaufstelle für Arbeitssuchende. In erster Linie für jene, die ihre sozialversicherungspflichtige Beschäftigung verloren haben und Arbeitslosengeld beantragen wollen oder bereits beziehen. Aber auch Erwerbslose im SGB II-Bezug finden dort bis zum endgültigen Umzug aller Abteilungen des kommunalen Jobcenters MainArbeit einen Ansprechpartner.

„Wir können die Welt nicht neu erfinden“, räumt Dr. Schulze-Böeing ein, “aber die neue Struktur erlaubt auch mehr Effizienz.“. So besitzt die neue EDV beispielsweise eine SMS-Funktion, mit der Jugendliche an ihr Termin beim Berater erinnert werden können.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.