Rezensiert: "Es gibt viel zu tun" von Bill Clinton (erschienen im Plassen Verlag)

(Foto: Plassen Verlag)
... packen wir es an! Clinton hat damals angepackt und seine Bilanz konnte sich sehen lassen: Millionen Arbeitsplätze entstanden, der amerikanische Traum war für viele kein Traum mehr. Nach Clinton ging es bergab.

Warum sollten wir in Deutschland mehr als 230 Seiten lesen, auf denen ein amerikanischer Ex-Präsident der Frage nachgeht, warum für eine starke Wirtschaft eine starke Politik notwendig ist? Ganz einfach: der Mann weiß, wovon er redet! Vieles von dem, was er schreibt, ist auf Deutschland übertragbar. Leider gibt es in unserem Land keine PolitikerInnen, die vom Charisma und von der Ausstrahlung her auch nur ein wenig mit Clinton oder Obama mithalten könnten (wer anderer Meinung ist, sollte sich jeden Freitag die köstliche heute-Show ansehen).

Und warum sollte jemand Zeit verschwenden und Bücher von Thilo Sarazzin oder Bettina Wulff auch nur anlesen? "Es gibt viel zu tun" ist dagegen keine Zeitverschwendung, denn der Mann hat Format im Gegensatz zu - na, Sie wissen schon.

Clinton hat mit einer beeindruckenden Rede auf dem Parteitag der Demokraten in North Carolina bewiesen, dass seine Worte und Ideen noch immer Gewicht haben. Insofern erscheint sein Buch im Wahljahr zur richtigen Zeit und Obama wird sich über diese Wahlkampfhilfe noch glücklich schätzen können.

Bill Clinton
"Es gibt viel zu tun"
Warum wir kluge Politik für eine starke Wirtschaft brauchen
Plassen Verlag
Originaltitel: Back to work
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