Der Wein, die Kunst und der mächtige Fluss

Traumhafte Landschaften in der Wachau erwandern

Wo die leuchtend gelben Wegweiser des Welterbesteigs Wanderer durch die abwechslungsreiche Landschaft der Wachau leiten, gibt es viele Möglichkeiten, das Wandern mit ungewöhnlichen Erlebnissen zu kombinieren. Im Rahmen der Jahresprogramme von "Natur.Wein.Wandern" kann man am Rande der 180 Kilometer langen Strecke zum Beispiel zu bestimmten Terminen eine Weinverkostung in einer der kleinen Wachauer "Hiatahütten" genießen. Von diesen Hütten aus beobachteten und beschützten die Weinhüter einst die Weinberge samt der heranreifenden Trauben vor Dieben. Die für die Wachau typischen Steinterrassen, auf denen die berühmten Rieslinge und der Grüne Veltliner angebaut werden, liegen ebenso am Weg wie die Einkehr in einem der zahlreichen Heurigen oder Buschenschanken, in denen ausschließlich Wachauer Wein ins Glas kommt. Ein perfekter Ort also, um in die Wachauer Weinkultur einzutauchen.

Literarische Wanderschaft

Die ersten Reisenden, welche die Wachau für sich entdeckten, waren Maler und Literaten, die hier Ruhe und Inspiration suchten und fanden. Das unabhängige Literaturhaus Niederösterreich knüpft im Rahmen von "Natur.Wein.Wandern" an diese Tradition an und lädt an bestimmten Terminen zu Lesungen ein, bei denen Landschaft und Literatur im ständigen Wechselspiel stehen. Ein passender Wein aus der Wachau begleitet die kurzweiligen Spaziergänge. Wer dabei Lust auf mehr Bewegung bekommt, der kann den gesamten Welterbesteig auf 14 Tagesetappen erwandern oder einzelne Teile davon. Bei der Wahl der Unterkünfte kann man vom gemütlichen Weinbauernhof bis hin zu Sterne-Hotels aus dem Vollen schöpfen.

Zillenfahrt und Eselwanderungen

Weil der Weg auf beiden Seiten der Donau verläuft, ist eine Wanderung auf dem Welterbesteig auch eine gute Gelegenheit, mit einer der Fähren überzusetzen. Wer es ursprünglicher mag, kann die Donau bei einer Zillenfahrt erkunden. Zillen sind Lastkähne mit flachen Böden, die früher häufig auf der Donau zu sehen waren. Wer sich lieber auf bodenständige Vierbeiner als auf einen schwankenden Lastkahn verlässt, der findet Gefallen an den Wachauer Langohren "Abraham", "Balduin", "Bonifaz", "Frederik" und "Fridolin". Die Esel stehen im Mittelpunkt von einigen Wanderprogrammen am Welterbesteig. Zum Beispiel bei der Eselwanderung "Das Wandern ist des Esels Lust", die in das beschauliche Hinterland von Emmersdorf führt.

Schiff ahoi an der Donau

Entlang der Donau wartet die vielseitige Landschaft der Wachau darauf, mit dem Schiff entdeckt zu werden. Ein eindrucksvolles Erlebnis ist eine Schiffsfahrt zwischen Krems und Melk durch die schöne, von den typischen Weinterrassen geprägte Weltkulturerbelandschaft. Wer Schiff und Rad kombinieren möchte, dem stehen mit dem Verleihsystem Nextbike an rund 40 Verleihstellen Räder zur Verfügung, die man via Handy unkompliziert freischalten und ausborgen kann.

Rad und Schiff kombinieren

Es lohnt sich, ab und an das Ufer zu wechseln. So entdeckt man beide Donauseiten und erlebt die Wachau immer wieder aus einem anderen Blickwinkel. In der warmen Jahreszeit verkehren an verschiedenen Stellen Rollfähren zwischen den Ufern, zum Beispiel zwischen Spitz und Arnsdorf und zwischen Weissenkirchen.

Schifffahrtstradition

Schon in vorgeschichtlicher Zeit wurde der Fluss als Handelsweg genutzt. Für den Transport wurden zunächst hölzerne Schiffe und Flöße verwendet, die mit ihrer Ladung stromabwärts trieben. Am Bestimmungsort wurden diese meist zerlegt und das Holz verkauft. Wer mehr über die Geschichte der Donauschifffahrt erfahren möchte, ist im Schifffahrtsmuseum in Spitz am richtigen Ort. Das im barocken Lesehof des Stiftes Niederaltaich beheimatete Museum befasst sich ausschließlich mit der "Ruder- und Floßschifffahrt".

Der Folder zu den Erlebnisprogrammen "Natur.Wein.Wandern" kann im Büro der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH angefordert werden oder steht auf www.donau.com im Web zum Download.
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