Frischer Wind für erholsamen Schlaf

Frische, unverbrauchte Luft ist ein guter Garant für einen erholsamen und gesunden Schlaf. Viele Menschen lassen das Fenster im Schlafzimmer daher am liebsten die ganze Nacht über gekippt. Doch diese Art der Wohnraumlüftung ist gerade im Herbst und Winter, wenn die Temperaturen in der Nacht schnell bis zum Gefrierpunkt fallen, extrem ineffizient und hat eine Reihe von Nachteilen zur Folge. Zum einen bringt es nur wenig Luftaustausch. Zum anderen kühlt das Mauerwerk um das Fenster aus. Da kalte Luft weniger Feuchtigkeit aufnehmen kann und Wasser auf kalten Oberflächen kondensiert, können die Wände durch andauernde Kipplüftung feucht werden. Als Folge kann sich ungesunder Schimmel bilden.

Für einen gesunden Schlaf empfehlen Experten aus lufthygienischen Gründen eigentlich einen kompletten Luftaustausch alle zwei Stunden. "Dafür wäre jeweils ein fünfminütiges Stoßlüften bei weit geöffnetem Fenster nötig. Das kann nachts natürlich niemand leisten", meint Peter Koß von der Initiative Wärme+ in Berlin. Er empfiehlt daher den Einbau einer Lüftungsanlage, die energieeffizient und kontinuierlich für einen kontrollierten Austausch der Raumluft sorgt. "Die Lüftungsanlage bewirkt ein durchgehend angenehmes und gesundes Raumklima, da Feuchtigkeit und Schadstoffe in der Raumluft abgeführt werden und Staubpartikel und Insekten von außen erst gar nicht ins Haus gelangen", erläutert Koß.

Lüftungsanlagen sind der Fensterlüftung auch energetisch überlegen. Wärmeverluste, wie sie durch das Öffnen des Fensters entstehen, lassen sich deutlich verringern. Besonders energieeffizient sind Anlagen mit Wärmerückgewinnung. Sie übertragen die Wärmeenergie aus der Luft, die sie nach draußen abführen, auf die Frischluft, die in den Raum gelangt. Bis zu 95 Prozent der Abluftwärme können so zurückgewonnen und in den Raum geleitet werden. Unter www.waerme-plus.de gibt es weitere Informationen zur Wohnraumlüftung.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.