Gutes Fett - Böses Fett?
"Das ist ja viel zu fett!" - Im Allgemeinen gilt heute die Annahme, Fett in der Nahrung sei etwas durchweg schlechtes. Ein fataler Irrtum, denn gewisse Fettsorten werden vom Körper dringend benötigt. Wichtig ist, dass das Verhältnis zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren stimmt. Während gesättigte Fettsäuren hauptsächlich in tierischen Produkten vorkommen, finden sich die ungesättigten Fettsäuren zum Beispiel in Pflanzenöl. Eine besonders wichtige Rolle für das Herz spielen die sogenannten mehrfach ungesättigten Fettsäuren, zu denen unter Anderem die Omega-3-Fettsäuren zählen. Diese sind zum Beispiel in einer hohen Konzentration in Kaltwasserfischen wie Sardinen und Lachs vorhanden. In Maßen genossen, also etwa ein- bis zweimal pro Woche, hilft ein Fischgericht, das Herz-Kreislauf-System und das Gehirn fit zu halten. Für diejenigen, die keinen Fisch mögen, lässt sich der Fettsäurehaushalt durch konzentrierte Omega-3-Kapseln aus der Apotheke oder dem Drogeriemarkt ins Gleichgewicht bringen. Achten sie stets auf ein ausgewogenes Verhältnis - Ihrem Herzen zuliebe!

