Neuigkeiten in der Pflege

(djd/pt). Immer mehr Bundesbürger machen sich Gedanken, wie sie sich ihre eigene Pflege oder die Pflege ihrer Eltern im Falle eines Falles vorstellen. TNS Emnid wollte im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen wissen, wie die Deutschen - aus allen Altersgruppen - im Fall der Pflegebedürftigkeit am liebsten versorgt würden. Das eindeutige Ergebnis: 72 Prozent möchten am liebsten zu Hause vom Partner oder von Familienangehörigen gepflegt werden, nur 17 Prozent bevorzugen das Heim mit seinen Fachkräften.
Für diejenigen, die nicht die Möglichkeit zur familiären Betreuung haben, hat die Politik vor einiger Zeit bedeutsame Weichen gestellt. Christian Gatt von den Ergo Direkt Versicherungen weist auf die beiden wichtigsten Maßnahmen hin, die aber vielen noch nicht bekannt sind: "Seit 2009 gibt es zum einen den gesetzlichen Anspruch auf eine kostenlose Pflegeberatung. Zum anderen werden in allen Bundesländern flächendeckend sogenannte Pflegestützpunkte aufgebaut." Diese Stützpunkte ergänzen die kirchlichen und sonstigen staatlichen und karitativen Angebote, die es vorher bereits gab.
In den Pflegestützpunkten erhalten die Betroffenen nicht zuletzt kompetente Antworten auf alle Fragen im Zusammenhang mit der häuslichen Pflege. Welche Hilfen stehen mir zu? Wo finde ich eine gut ausgebildete Haushalts- oder Pflegekraft? Wo finde ich und wie finanziere ich einen ambulanten Pflegedienst? Christian Gatt betont, dass sich die Berater zuerst ein Bild von der Situation des Pflegebedürftigen und seinem häuslichen Umfeld machen: "Auf dieser Basis geben sie wertvolle Ratschläge zur Versorgung und auch zu den individuellen finanziellen Optionen." Derzeit gibt es in mehr als 550 deutschen Städten solche Stützpunkte. Unter www.pflegestuetzpunkte-online.de finden Sie ein komplettes Verzeichnis.
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