So gelingt die perfekte Präsentation.

Eine akademische Präsentation beschränkt sich nicht auf einige hübsch anzusehende PowerPoint Folien. Diese visuellen Mittel sind nur die sichtbare Spitze des Eisberges. Und dieser Vergleich hinkt noch nicht einmal sehr, denn eine gelungene Präsentation bringt auch immer einen Berg von Arbeit in ihrem Vorfeld mit sich.

Aller Anfang ist schwer

Auch bei der Präsentation ist der Beginn der schwerste Part. Doch in diesem speziellen Fall ist der Anfang noch schwerer zu finden als bei einer schriftlichen Arbeit. Dort beginnt man ja gerne mit dem Fazit und arbeitet sich dann rückwärts bis zur Einleitung vor. Doch die Folien der Präsentation sind nichts anderes als die Abstraktion des gesamten Textes, der zunächst verfasst werden will. Und wie es sich für eine anständige akademische Arbeit gehört, wird die Präsentation ebenfalls in der Bibliothek oder im Internet gestartet. Recherche heißt die Devise. Auf die Chance, gute Literaturempfehlungen vom Dozenten zu bekommen, kann man sich nicht immer verlassen. Denn viele Professoren sind immer noch der Meinung, dass wissenschaftliche Probleme gefälligst von den Studenten allein gelöst werden müssen. Also heißt es, sich durch einen Berg von Quellen zu arbeiten, bis eine grobe Struktur steht.

Der Text

Zwei Wörter, die ohnehin schon gestresste Studenten an ihre Grenzen treiben können. Ein Text auf akademischem Niveau ist niemals eine ledigliche Aneinanderreihung von Sätzen. Im Falle der Präsentation ist der Text aber zugleich das Manuskript für den Vortrag. Das bedeutet, dass hier eine klare Argumentation vorhanden sein muss, ansonsten schwimmt auch der begabteste Student beim Vortrag verzweifelt vor sich hin. Und wenn der Text endlich steht, dann muss er auch schon wieder auf sein Gerüst zurückgebrochen werden. Denn da ist ja noch das Thesenpapier anzufertigen. Dieses Handout ist der sichtbare Beweis der eigenen Bemühungen. Anhand dieser Thesen können die Kommilitonen die Argumentation nachvollziehen und sich im schlimmsten Fall dazu versteigen, die Thesen unter verbalen Beschuss zu nehmen. Daher muss die Argumentation in jeder Hinsicht standhalten können. Als Abschluss folgen dann noch die Folien, die das Thesenpapier visuell ergänzen.

Fazit

Bei dieser Vielfalt von Fallstricken ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Studenten bei ihren Präsentationen auf externe Hilfe zurückgreifen. Bei einer Präsentation ist es nun einmal nicht damit getan, einige Folien elegant an die Wände zu werfen. Hier wird wissenschaftliches Arbeiten gefordert, das zudem noch professionell präsentiert werden muss. Dafür sind gründliche Recherche und ein hervorragendes Manuskript nötig. Doch da die Präsentation immer noch als kleinere Arbeit angesehen wird, fehlt einer Vielzahl von Studenten die Zeit, um sich neben den wichtigen Klausuren und Prüfungen auch noch mit der nötigen Sorgfalt der Präsentation widmen zu können. Durch Hilfestellung wie hier, bleibt trotz hervorragender Präsentation genug Zeit für die wichtigeren Studienbereiche.

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