Wichtige Änderung für 68.000 Abwasserkunden in Frankfurt

Die Abrechnung der Abwassergebühr in Frankfurt wird ab diesem Monat umgestellt. Künftig erhebt der städtische Eigenbetrieb „Stadtentwässerung Frankfurt am Main“ die Gebühr selbst. Bisher erfolgte der Einzug der Gebühren durch die Mainova AG, die ihn nun an die Stadtentwässerung weitergegeben hat. „Abwassergebühr“ ist umgangssprachlich die Bezeichnung für die Kanalbenutzungsgebühr.

Der zuständige Stadtrat Volker Stein erklärt: „Die Umstellung hat keinen Einfluss auf die Höhe der Abwassergebühren. Es handelt sich lediglich um eine formal notwendige Überleitung der Erhebung, weil eine gemeinsame Abrechnung der öffentlich-rechtlichen Abwassergebühren durch den Eigenbetrieb Stadtentwässerung und der privatrechtlichen Entgelte an die Mainova AG juristisch nicht ausreichend eindeutig ist.“

Zum Verfahren: Mit dem Monat September 2011 erhalten alle Betroffenen eine Schlussrechnung von der Mainova. Diese Schlussrechnung wird ohne Zwischenablesung rechnerisch ermittelt. Guthaben werden von der Mainova erstattet, Forderungen sind noch an die Mainova zu zahlen. Parallel dazu verschickt die Stadtentwässerung ihren ersten Gebührenbescheid an alle bisherigen 68.000 Abwasserkunden.
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Erich Bauer aus Darmstadt | 05.09.2011 | 21:46  
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