B-Jugend der SG Rot-Weiss nach Sieg in Obernburg nicht mehr einzuholen

SG Rot-Weiss vs TuSpo Obernburg 37:30 (19:15)
Bereits zwei Spieltage vor Ende liegt die männliche B-Jugend der Handballer der Rot-Weiss Babenhausen uneinholbar an der Spitze. Mit nunmehr beeindruckenden 28:0 Punkten weist die Mannschaft vor den letzten beiden Spieltagen weiterhin eine weiße Weste, sowie fünf Punkte Vorsprung auf den ärgsten Verfolger HSG Bachgau auf. Damit ist ihr die Meisterschaft in der Bezirksoberliga Spessart/Odenwald nicht mehr zu nehmen! Bis dahin war es aber ein weiter, bisweilen steiniger Weg. So auch am vergangenen Sonntag, als man in der Obernburger Sporthalle gegen die TuSpo Obernburg mit guter Leistung und beeindruckendem Spiel geizte.
In einer überaus mäßigen Partie konnte man nur am Ende der ersten und am Anfang der zweiten Hälfte überzeugen, die restlichen 40 Minuten der Partie verliefen absolut ausgeglichen, und stellten eine schwere Kost für die Babenhäuser Anhänger dar. Der schwache Auftritt der Löwen dokumentiert sich zudem in der mit 30 Gegentoren schwächsten Deckungsleistung der Saison. Einzig Cristiano Rodrigues konnte sein Potential abrufen und zeigte über die gesamte Partie eine starke Leistung, ohne die es am Sonntag auch anders hätte ausgehen können. Vom Anfang an blieb der Gastgeber dran. Obgleich in der gesamten Partie nur einmal beim 2:1 in Führung, konnten die Obernburger bis zum 14:14 fünf Minuten vor dem Seitenwechsel immer wieder ausgleichen. In einer kurzen Drangphase konnten die Löwen nun auf 19:15 vorlegen, und eine vier-Tore-Führung in die Kabine nehmen.
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit sah es zunächst so aus, als sei man erwacht und könne nun endlich in gewohnter Manier auftreten. Dies aber hielt lediglich bis zum 31:20, was auch die höchste Führung des Spiels bedeuten sollte. Im Schlussviertel waren es schließlich wieder die Obernburger welche energischer und zielstrebiger zu Werke gingen, und so noch Ergebniskosmetik betreiben konnten.
Insgesamt hätte man sich im Babenhäuser Lager zum Anlass der Meisterschaft sicherlich eine stärkere Leistung der Löwen gewünscht. So bleibt nun der etwas fade Beigeschmack, zwar „gewonnen, nicht aber geglänzt zu haben“. Der Endstand von 37:30 Toren entsprach schließlich dem Spielverlauf, und die Freude nach dem Abpfiff bezog sich eher auf die eigetütete Meisterschaft, als über den Sieg. In den beiden noch verbleibenden Partien wird es nun angesichts des erreichten Ziels vermutlich schwerer sich nochmals zu motivieren, denn es geht im letzten Saisonspiel, in zwei Wochen bei der HSG Bachgau, nochmals gegen den stärksten Gegner der Saison, und es wird sicherlich eine richtige Herausforderung die „weiße Weste“ über die Ziellinie zu bringen.
Es spielten: Can Adanir (im Tor), Marvin Meinl, Leon Dries-Wegener, Cristiano Rodrigues da Silva, Jacek Luberecki, Jannik Grebner, Sascha Weber, Tim Schneider, Simon Brandt, Bastian Thierolf und Ismael Durrani.
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