Diamonds mit erstem Saisonsieg

Der erste Saisonsieg 2012 in der GFL2 ist unter Dach und Fach: Mit 20:7 (0:0, 7:0, 7:0, 6:7) schlugen die Darmstadt Diamonds am 2. Juni die Kirchdorf Wildcats in einer sehenswerten Partie von ca. 500 Zuschauern im heimischen Bürgerpark-Nord. Die Punkte für die Diamonds erzielten Kai Obawole (6), Daniel Fischer-Wenz (6), Dominic Schreiber (6) und Nenad Prodanovic (2). Beide Teams haben nun 2:4 Punkte auf dem Konto.

Im ersten Spielviertel taten sich beide Angriffsreihen schwer und erreichten kaum Raumgewinn. Nach dem Seitenwechsel wachten die Diamonds zuerst auf: Julian Mengler überbrückte mit mehreren Läufen das halbe Spielfeld, ehe Kai Obawole aus einem Meter Entfernung den Führungs-Touchdown zum 7:0 für Darmstadt erlief (Extrapunkt von Nenad Prodanovic). Kurz vor der Halbzeitpause drangen die Hausherren durch einen langen Lauf von Andreas Baumann erneut tief in die gegnerische Hälfte ein, doch ein Ballverlust bei der Ballübergabe von Quarterback Shane Sabine zu Ballträger Kai Obawole machte die Chance zunichte - es blieb beim 7:0 Pausenstand.

Die Gäste begannen die zweite Spielhälfte mit einer langen und zeitraubenden Angriffsserie, die fast das gesamte dritte Viertel andauerte. An der eigenen 20-Meterline gestartet, arbeiteten sich die Wildcats vor allem durch US-Quarterback Ben Widmyer Schritt für Schritt übers Feld. Von seinem Landsmann Dameon Bayler war indes nicht viel zu sehen - sobald er in Ballbesitz kam, war die Diamonds-Defense zur Stelle. Die Kirchdorfer kamen bis 9 Meter an die Darmstädter Endzone heran, doch die aufmerksame Hessenabwehr war auf der Hut. Beim vierten Versuch schließlich passt Widmyer auf Baylor, doch dieser konnte vier Meter vor der Endzone gestoppt werden.

Nach dieser langen aber am Ende punktelosen Serie antworteten die Darmstädter TSG-Footballer auf die beste Art und Weise: Mit nur einem Spielzug überbrückten sie die 96 Meter zur Gäste-Endzone durch einen Pass von Shane Sabine auf Daniel Fischer-Wenz zum viel umjubelten 14:0.

Im Schlussviertel dann doch der erste Touchdown für die Wildcats. Quarterback Widmyer verkürzte zum 14:7. Direkt im Anschluss lief Andreas Baumann den Kickoff-Return 90 Meter weit in die Endzone, doch wegen Strafen auf beiden Seiten fand der Touchdown keine Anerkennung. Wenig später fing Passempfänger Heiko Besser einen 35-Meter Touchdown-Pass, doch auch dieser zählte wegen einer Flagge nicht.

Statt der Offense machte schließlich die Darmstädter Abwehr den entscheidenden Touchdown: Schon in der nächsten Wildcats-Serie konnte Diamonds-Verteidiger Dominic Schreiber einen Pass abfangen und 25 Meter weit zum 20:7 zurücktragen. Die letzten Angriffsbemühungen der Wildcats führten sie bis 20 Meter an die Diamonds-Endzone heran, doch für mehr reichte die Zeit nicht aus; es blieb beim 20:7 für Darmstadt.

Mit dem ersten Saisonsieg im Rücken fahren die Diamonds am kommenden Samstag nach Kaiserslautern. Gegen die Pikes wurde das Hinspiel vor drei Wochen knapp 23:26 verloren - am 9. Juni wollen die Darmstädter den Spieß natürlich umdrehen.
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