Erfolgreiche Tischtennis Veranstaltung des TuS Griesheim und SV St. Stephan anlässlich des Spiel- und Sportfests der 850-Jahrfeier der Stadt Griesheim

Die ersten Teilnehmer an den Stationen
 
Siegerehrung des 1. Teilnehmers, die Urkunde überreichten Jonas Kammler und Melanie Singler
Die Tischtennisabteilungen des SV St. Stephan Griesheim und des TuS Griesheim starteten anlässlich der 850-Jahrfeier in gemeinsamer Mission: Beim Spiel- und Sportfest am Sonntag, den 14. Juni 2015 boten beide Vereine in einer Gemeinschaftsaktion in der Turnhalle der Friedrich-Ebert-Schule allen Sportbegeisterten die Möglichkeit, ihr Tischtennis-Sportabzeichen abzulegen.

Teilnahmeberechtigt waren alle Interessierten jeder Altersklasse - egal ob man bereits im Verein spielt oder nicht. Die Übungen waren knifflig, denn selbst einige Betreuer hatten Probleme, die 3 Sterne auf Anhieb zu erreichen: Nachdem Kerstin Rupp von der TuS beim ersten Ausprobieren der Zielübung knapp die Zwei-Sterne-Marke verfehlte, war sie beim Probeaufbau und morgens am Veranstaltungstag hochkonzentriert bei der Zielübung, um wieder 8/8 Treffer zu erreichen. Auch die Bestwerte bei der Balanceübung waren hart umkämpft: Hier musste sich Jonas Kammler, der Tischtennis-Jugendleiter vom SVS zähneknirschend einer Nachwuchsspielerin vom TuS geschlagen geben - bei der Effetübung hatte er wiederum insgesamt knapp die Nase vorn. Bei der Platzierungsübung war es ausgeglichen und die Geschicklichkeitsübung war für die 'alten Hasen' dann doch eher zu einfach.

Hier noch einmal die Übungen im Überblick:

Kontrollübung bzw. Geschicklichkeitsübung: Hier musste der Ball auf dem Schläger ohne Unterbrechung tippen (nur auf einer Seite bzw. im Wechsel auf beiden Seiten) - für diese Übungen hatte man jeweils drei Versuche und 3 Sterne gab es ab 50 bzw. 20 Mal tippen.
Während einige kleinere Kinder doch eher quietschend hinter den Bällen herliefen, gab es auch einige Kinder, die sich mehrmals an dieser Übung versuchten und mit dem Ziel 'nächste Stern Stufe' im Auge übten und am Ende natürlich auch für ihren Fleiß belohnt wurden.

Zielübung: Hier musste mit dem Schläger der Ball achtmal in einen 3 m entfernten Kasten (L x B x T = 70cm x 40cm x 50cm) entweder direkt oder mit einmaliger Bodenberührung geschlagen werden.
3 Sterne wurden ab 6 Treffern erreicht, wobei einer der Teilnehmer sagenhafte 8 Treffer erreichte und daraufhin seine Frau nach ihrer Wertung von nur 5 Treffern so lange an dieser Station blieb, bis sie mit ihrem Mann, zumindest Sterne bezogen, mit 7 Treffern gleich ziehen konnte.

Effetübung: Der Ball musste mit dem Schläger so weggeschlagen werden, dass er nach dem Bodenkontakt zum Spieler zurückrollt. Innerhalb von 3 Versuchen musste man den Ball mindestens 3 Meter zurückrollen lassen, um 3 Sterne zu bekommen.
Die Schwierigkeit bestand darin, dass bei dieser Übung nur die korrekte Technik zählte, die in diesem Fall doch eher wenig mit dem Tischtennis am Steintisch zu tun hat. Allerdings war auch hier sehr schön zu sehen, dass auch ein paar Kinder, die noch nie im Verein Tischtennis gespielt hatten, trotzdem die 3-Sterne-Marke knacken konnten (natürlich nach geduldiger Erklärung und Vorführung der Betreuer).

Balanceübung: Der Ball muss auf den Schläger gelegt werden (nicht festhalten) und 5 Stangen mit je 1 m Abstand mussten umlaufen werden. Beim 1. oder 2. Versuch musste man für 3 Sterne die 10 Sekunden-Marke unterbieten.
Gerade für die kleineren Kinder war das Balancieren des Balles auf dem Schläger schon ein großes Hindernis, das aber auch mit Übung von vielen Teilnehmern überwunden werden konnte, deswegen wurde alleine das Erreichen des Ziels groß gefeiert. Auch hier gab es natürlich Wettkämpfe zwischen Vätern und Söhnen, den im Schnitt die Söhne knapp für sich entscheiden konnten.

Platzierungsübung: Hier mussten 12 Aufschläge hinter der Grundlinie auf farblich gekennzeichnete Felder (DIN A3 Kartons) platziert werden - 3 Sterne konnte man mit 8 oder mehr Treffern erreichen.
Bei dieser Übung trennte sich schnell die Spreu vom Weizen, denn wer bei jedem Versuch das Ziel wechselte, erreichte deutlich weniger Treffer, als diejenigen Teilnehmer, die sich für eine Taktik entschieden und diese bei jedem Versuch verfeinerten.

Von ca. 10.30 - 17 Uhr konnten die Besucher die Prüfungen ablegen, Schläger wurden gestellt (einige Teilnehmer hatten ihren eigenen Schläger dabei) und für die Durchführung standen ausreichend Helfer bereit, die gegen Ende der Veranstaltung dann auch die Möglichkeit hatten, die Bestmarken zu knacken.
Jeder Teilnehmer erhielt einen eigenen Laufzettel, den er an den jeweiligen Stationen dem dort stehenden Helfer zwecks Eintragung des erreichten Ergebnisses übergab.
Je nach erreichter Anzahl erhielt man bei jeder Übung einen, zwei oder drei Sterne oder auch gar keinen Stern - das Erreichen von einem Zwei- und Dreisterne-Abzeichen wird übrigens als Teilleistung „Koordination“ für das Deutsche Sportabzeichen anerkannt.
Nach Abschluss der Übungen erhielt man seine Urkunde mit dem Vermerk der erreichten Sterne - viele kleinere Kinder durften sich zumindest über eine Teilnahmeurkunde freuen.

Insgesamt fanden sich trotz des heißen Sommerwetters und der reichlichen, zusätzlich anlässlich der 850-Jahrfeier stattfindenden Feierlichkeiten, 62 Teilnehmer - 21 Erwachsene und 41 Kinder und Jugendliche ein. Auch wurden mehrere Male die 3 Sterne erreicht. Bei der internen Wette zur Teilnehmerprognose gewann übrigens Melanie Singler, die Abteilungsleiterin vom TuS, mit geratenen 60 Teilnehmern.

Wir danken all unseren Helfern vom SV St. Stephan Griesheim und TuS Griesheim und natürlich allen Teilnehmern für die gelungene Veranstaltung
(für den Inhalt: Jonas Kammler, SV St. Stephan und Kerstin Rupp, TuS Griesheim)
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