„Merck-Stadion am Böllenfalltor“

BU: Rafael Reißer, Bürgermeister Stadt Darmstadt; Dr. Kai Beckmann, Geschäftsleitung Merck; Jochen Partsch Oberbürgermeister Stadt Darmstadt; Rainer Burhenne, Geschäftsführer der Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG; Michael Weilguny, Geschäftsführer SV Darmstadt 98 (v.l.n.r.) (Foto: (PSD/msh))
Darmstadt. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und das Pharma- und Chemieunternehmen Merck sind sich einig, dass Merck die Namensrechte für das städtische Stadion am Böllenfalltor ab sofort erwirbt. Das Stadion soll den Namen „Merck-Stadion am Böllenfalltor“ tragen. Das gaben die Wissenschaftsstadt Darmstadt und Merck am Mittwoch bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Stadion bekannt. Dort wurde auch der neue Namensschriftzug enthüllt. Der Zusatz „Am Böllenfalltor“ zeige die Verbundenheit des Unternehmens mit der Stadt und allen Sportfans, so Kai Beckmann, bei Merck für den Standort Darmstadt zuständiges Geschäftsleitungsmitglied, und Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Uns war es wichtig, die Tradition zu bewahren. Wir wollen, dass sich die Historie der Sportstätte im neuen Namen widerspiegelt. Deshalb bleibt das weit über die Grenzen Darmstadts bekannte „Am Böllenfalltor“ als Bestandteil erhalten“, betonten beide.
„Die Entscheidung von Merck, das Namensrecht zu erwerben, ist ein Gewinn für die Wissenschaftsstadt und die ganze Region sowie für alle Vereine, die hier aktiv sein werden – insbesondere für den SV Darmstadt 98 als derzeitigem Hauptmieter“, erklärte Partsch, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG (DSG) ist. Der sofortige Einstieg von Merck sei ein Glücksfall für die Stadt, die DSG und auch die Lilien: „Es ist hervorzuheben, dass sich Merck im Vorfeld des geplanten Stadionumbaus, der voraussichtlich im Sommer 2015 startet, engagiert“, so Partsch. Die Vereinbarung zwischen Merck und der Stadt soll nach heutigem Stand zunächst für fünf Jahre festgeschrieben werden. Sie beinhaltet eine Förderung in Höhe von 300.000 Euro pro Jahr. Damit wird Merck für das heutige Stadion und für den geplanten Neubau mindestens mittelfristig Namensgeber sein. Es werde allerdings noch einige Zeit dauern, bis die Verträge unterzeichnet, das damit verbundene finale „Corporate Design“ entwickelt und die erforderlichen Umgestaltungen am jetzigen Stadion und Gelände beendet seien, so die Partner. Für den Stadionumbau sind ein Architektenwettbewerb und eine Ausschreibung in Planung. Erst danach kann entschieden werden, wie die Umbenennung am zukünftigen Stadion visuell umgesetzt wird. Mögliche Befürchtungen, das Stadion-Engagement könne zu Lasten der bestehenden Umfeld-Förderung gehen, weist Beckmann zurück: „Wir werden unsere Fördersummen deshalb nicht reduzieren“. (PSD/msh)
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